MOS-Rautennotation: Unterschied zwischen den Versionen

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* Es ist möglich, 5L2s-Notation zu verwenden, auch in EDOs, in denen die beste Quinte 3\5 oder 4\7 ist. Das ist für Konsistenz mit bestehenden mikrotonalen Notationsschemen, die dies ermöglichen. Bei einer 4\7-Quinte versetzen die #/b-Zeichen Noten um null EDO-Stufen, und also sollte man diese Akzidenzien nicht benutzen. Triviale MOS-Stimmungen (mit L/s-Verhältnissen 1/0 und 1/1) sind nur im Falle von 5L2s möglich, nicht in anderen MOS-Skalen.
* Es ist möglich, 5L2s-Notation zu verwenden, auch in EDOs, in denen die beste Quinte 3\5 oder 4\7 ist. Das ist für Konsistenz mit bestehenden mikrotonalen Notationsschemen, die dies ermöglichen. Bei einer 4\7-Quinte versetzen die #/b-Zeichen Noten um null EDO-Stufen, und also sollte man diese Akzidenzien nicht benutzen. Triviale MOS-Stimmungen (mit L/s-Verhältnissen 1/0 und 1/1) sind nur im Falle von 5L2s möglich, nicht in anderen MOS-Skalen.
* Man kann in der MOS-Rautennotation in oktavfreien gleichstufigen Stimmungen und MOS-Skalen notieren. In diesem Fall kennzeichnen die Rauten die strukturelle [[Äquave]] (die Periode oder ggf. ein Vielfaches der Periode). Die Notennamen JKL… wiederholen sich in jeder Äquave. Man schreibe diese Äquave zusammen mit der Stimmung und dem MOS-Muster aus.
* Man kann in der MOS-Rautennotation in oktavfreien gleichstufigen Stimmungen und MOS-Skalen notieren. In diesem Fall kennzeichnen die Rauten die strukturelle [[Äquave]] (die Periode oder ggf. ein Vielfaches der Periode). Die Notennamen JKL… wiederholen sich in jeder Äquave. Man schreibe diese Äquave zusammen mit der Stimmung und dem MOS-Muster aus.
* Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Wahl der perfekte Quinte für die diatonische MOS-Skala eindeutig ist. Größere EDOs können aber mehr als ein mögliches 5L2s-Generatorintervall besitzen. Bei einer solchen EDO-Stimmung ist die standardmäßige Quinte zwecks diatonischer Notation die Quinte, die am nächsten zur reinen Quinte 3/2 liegt. Wenn für diatonische Notation eine andere Quinte gewünscht wird, so schreibe man das oben in der Partitur, z. B. "54edo, diatonic fifth = 31\54".
* Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Wahl der perfekten Quinte für die diatonische MOS-Skala eindeutig ist. Größere EDOs können aber mehr als ein mögliches 5L2s-Generatorintervall besitzen. Bei einer solchen EDO-Stimmung ist die standardmäßige Quinte zwecks diatonischer Notation die Quinte, die am nächsten zur reinen Quinte 3/2 liegt. Wenn für diatonische Notation eine andere Quinte gewünscht wird, so schreibe man das oben in der Partitur, z. B. "54edo, diatonic fifth = 31\54".


== Unterstützung in Software ==
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