Primodalität: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Primodalität''' (''primodality'') ist eine neue Theorie der Harmonie in [[reine Stimmung|reiner Stimmung]], die von der Xenharmonie-Komponistin und -Theoristin [[Zhea Erose]] entwickelt wurde. Die Theorie behandelt vertikale [[Obertonreihe]]n-Akkorde, die durch die Auswahl eines konkreten [[Teilton]]s als Grundton und den anschließenden Aufbau einer harmonischen Struktur auf den Grundton konstruiert werden. Dabei ergebe jeder ''Prim''-Teilton als Grundton seine besondere Klangfarbe und seine Identität. Wesentlich sei dabei die sogenannte "''gestalt''" des Akkords, also die intrinsische Klangfarbe des gesamten vertikalen Zusammenklangs. Diese Klangfarbe ändere sich, je nach dem Teilton, auf dem das Akkord basiert. Zum Beispiel sei die ''undezimale'' (auf dem Teilton 11 basierende) Identität zwar bei einzelnen Intervallen wie 11:13 oder 22:25 nicht leicht hörbar, aber diese Identität werde deutlich, wenn alle Töne in einem großen Undezimal-Akkord oder in einer Undezimal-Skala gleichzeitig erklingen.
'''Primodalität''' (''primodality'') ist eine neue Theorie der Harmonie in [[reine Stimmung|reiner Stimmung]], die von der Xenharmonie-Komponistin und -Theoristin [[Zhea Erose]] entwickelt wurde. Die Theorie behandelt vertikale [[Obertonreihe]]n-Akkorde, die durch die Auswahl eines konkreten [[Teilton]]s als Grundton und den anschließenden Aufbau einer harmonischen Struktur auf den Grundton konstruiert werden. Dabei ergebe jeder ''Prim''-Teilton als Grundton seine besondere Klangfarbe und seine Identität. Wesentlich sei dabei die sogenannte "''gestalt''" des Akkords, also die intrinsische Klangfarbe des gesamten vertikalen Zusammenklangs. Diese Klangfarbe ändere sich, je nach dem Teilton, auf dem das Akkord basiert. Zum Beispiel sei die ''undezimale'' (auf dem Teilton 11 basierende) Identität zwar bei einzelnen Intervallen wie 11:13 oder 22:25 nicht leicht hörbar, aber diese Identität werde deutlich, wenn alle Töne in einem großen Undezimal-Akkord oder in einer Undezimal-Skala gleichzeitig erklingen.


Der Name ''Primodalität'' stammt daraus, dass die Primodalitäts-Theorie auf ''Obertonreihen-Modi'' basiert, die sich ergeben, wenn man einen ''Prim-Teilton'' (oder einen einige Oktave darüber liegenden Teilton) als Grundton eines Akkords oder Tonika einer Skala wählt. Also ist die zu Grunde liegende Oberton-Skala bei gegebenem Prim-Teilton ''p'' folgende:
Der Name ''Primodalität'' stammt daraus, dass die Primodalitäts-Theorie auf ''Obertonreihen-Modi'' basiert, die sich ergeben, wenn man einen ''Prim-Teilton'' (oder einen einige Oktave darüber liegenden Teilton) als Grundton eines Akkords oder Tonika einer Skala wählt.
  p, p+1, p+2, ..., 2p (Oktave über p),  
Man teilt diese Töne in Oktavenbereiche über den Teilton ''p'' und nennt den Modus ''p'', d.h. ''p'':...:''2p'' "die 1. Oktave von ''p''", und den Modus ''2p'', d.h. ''2p'':...:''4p'' "die 2. Oktave von ''p''", usw. Also ist die zu Grunde liegenden Oberton-Skalen bei gegebenem Prim-Teilton ''p'' folgende:
  2p+1, ..., 3p, 3p+1, ..., 4p (2 Oktaven über p),
  1. Oktave von p: p       p+1       p+2   ...     2p-1      2p,  
  2. Oktave von p: 2p 2p+1 2p+2 2p+3 2p+4 ... 3p ... 4p-2 4p-1 4p,
  ...
  ...
Man teilt diese Töne in Oktavenbereiche über den Teilton ''p'' und nennt den Modus ''p'', d.h. ''p'':...:''2p'' "die 1. Oktave von ''p''", und den Modus ''2p'', d.h. ''2p'':...:''4p'' "die 2. Oktave von ''p''", usw.


Dies liegt wiederum daran, dass die Primodalitäts-Theorie auf ''Chord-Scales'' basiert. Also sieht sie grob gesagt keinen Unterschied zwischen Skalen und Akkorden: eine Skala sei nur ein großer Akkord mit unbestimmtem Voicing.
Dies liegt wiederum daran, dass die Primodalitäts-Theorie auf ''Chord-Scales'' basiert. Also sieht sie grob gesagt keinen Unterschied zwischen Skalen und Akkorden: eine Skala sei nur ein großer Akkord mit unbestimmtem Voicing.