Primodalität: Unterschied zwischen den Versionen
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*[https://youtu.be/ZIn6uis5duw Zhea Erose - Novemdeca (in a 12-note 19-primodal scale)] | |||
*[https://youtu.be/ZSUdXVI0tO0 Zhea Erose - Pandelia (in 2*17-primodal + 3/2)] | |||
*[https://youtu.be/KpiOqPr4m9M benyamind - A Story (in the Novemdeca tuning)] | |||
*[https://www.youtube.com/watch?v=a63V_fAPNaA Zhea Erose - WXTCHCRXFT [37-tone Just Intonation]] | |||
*[https://www.youtube.com/watch?v=ubPwKxcp87g Zhea Erose - Eurybia [just intonation]] | |||
*[https://www.youtube.com/watch?v=3iWRlf3wrPs Zhea Erose - Spiritualistica [just intonation]] | |||
*[https://www.youtube.com/watch?v=4BBdJly4-OY Zhea Erose - Fluorescence [acoustic just intonation]] | |||
== Siehe auch == | |||
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Version vom 20. Juni 2021, 03:08 Uhr
Primodalität (primodality) ist eine neue Theorie der Harmonie in reiner Stimmung, die von der Xenharmonie-Komponistin und -Theoristin Zhea Erose entwickelt wurde. Die Theorie behandelt vertikale Obertonreihen-Akkorde, die durch die Auswahl eines konkreten Teiltons als Grundton und den anschließenden Aufbau einer harmonischen Struktur auf den Grundton konstruiert werden. Dabei ergebe jeder Prim-Teilton als Grundton seine besondere Klangfarbe und seine Identität. Wesentlich sei dabei die sogenannte "gestalt" des Akkords, also die intrinsische Klangfarbe des gesamten vertikalen Zusammenklangs. Diese Klangfarbe ändere sich, je nach dem Teilton, auf dem das Akkord basiert. Zum Beispiel sei die undezimale (auf dem Teilton 11 basierende) Identität zwar bei einzelnen Intervallen wie 11:13 oder 22:25 nicht leicht hörbar, aber diese Identität werde deutlich, wenn alle Töne in einem großen Undezimal-Akkord oder in einer Undezimal-Skala gleichzeitig erklingen.
Der Name Primodalität stammt daraus, dass die Primodalitäts-Theorie auf Obertonreihen-Modi basiert, die sich ergeben, wenn man einen Prim-Teilton als Grundton eines Akkords oder Tonika einer Skala wählt, gegebenenfalls in irgendwelcher Oktave über dem Prim-Teilton. Also ist die zu Grunde liegende Oberton-Skala bei gegebenem Prim-Teilton p folgende:
p, p+1, p+2, ..., 2p (Oktave über p), 2p+1, ..., 3p, 3p+1, ..., 4p (2 Oktaven über p), ...
Man teilt diese Töne in Oktavenbereiche über den Teilton p und nennt den Modus p, d.h. p:...:2p "die 1. Oktave von p", und den Modus 2p, d.h. 2p:...:4p "die 2. Oktave von p", usw.
Dies liegt wiederum daran, dass die Primodalitäts-Theorie auf Chord-Scales basiert. Also sieht sie grob gesagt keinen Unterschied zwischen Skalen und Akkorden: eine Skala sei nur ein großer Akkord mit unbestimmtem Voicing.
Zusammenhang mit Nejis
Die Primodalität wird oft zusammen mit einer anderen Lieblingstechnik von Zhea Erose verwendet, nämlich Neji-Stimmungen, die die primodalen Eigenschaften beibehalten und auch den Vorteil haben, dass sie über nahezu gleiche Intervalle verfügen.
Musikbeispiele
- Zhea Erose - Novemdeca (in a 12-note 19-primodal scale)
- Zhea Erose - Pandelia (in 2*17-primodal + 3/2)
- benyamind - A Story (in the Novemdeca tuning)
- Zhea Erose - WXTCHCRXFT [37-tone Just Intonation]
- Zhea Erose - Eurybia [just intonation]
- Zhea Erose - Spiritualistica [just intonation]
- Zhea Erose - Fluorescence [acoustic just intonation]
Siehe auch
Im englischen Wiki: