Orwell: Unterschied zwischen den Versionen

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In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen fremdartig-konsonanten Akkord, der als **Orwell-Vierklang** bekannt ist.
In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen fremdartig-konsonanten Akkord, der als **Orwell-Vierklang** bekannt ist.


Beispiele für Orwell-Vierklänge, in [[22edo]]-Stimmung
[[media type="file" key="OrwellTetrad22edo.mp3"]]
 
Orwell-Vierklang, in 22edo-Stimmung
[[media type="file" key="OrwellTetrad22edo.mp3"]] "Orwell-Vierklang"
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[Todo austemperierte Kommas]
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In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen fremdartig-konsonanten Akkord, der als &lt;strong&gt;Orwell-Vierklang&lt;/strong&gt; bekannt ist.&lt;br /&gt;
In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen fremdartig-konsonanten Akkord, der als &lt;strong&gt;Orwell-Vierklang&lt;/strong&gt; bekannt ist.&lt;br /&gt;
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Beispiele für Orwell-Vierklänge, in &lt;a class="wiki_link" href="/22edo"&gt;22edo&lt;/a&gt;-Stimmung&lt;br /&gt;
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Version vom 16. März 2015, 05:51 Uhr

IMPORTED REVISION FROM WIKISPACES

This is an imported revision from Wikispaces. The revision metadata is included below for reference:

This revision was by author xenwolf and made on 2015-03-16 05:51:31 UTC.
The original revision id was 544203984.
The revision comment was: Reverted to Mar 14, 2015 1:53 pm: mein Experiment war etwas konfus, neue Variante folgt

The revision contents are below, presented both in the original Wikispaces Wikitext format, and in HTML exactly as Wikispaces rendered it.

Original Wikitext content:

English: [[xenharmonic/Orwell]]

[[xenharmonie/Reguläre Temperaturen|Einführungsartikel reguläre Temperaturen]]

Die Familie der Orwell-Temperaturen leitet ihren Namen aus der Beobachtung ab, dass 19\84, d.h. 19 Schritte von [[84edo]], ein guter Generator ist. Diese Temperatur ist interessant auf Grund der guten Unterstützung reiner Intervalle im [[Limit|7- und 11-Limit]] (Intervalle unter Einbezug des siebten und elften Obertons).

Generator ist eine Approximation von 7/6, dem Unterschied zwischen [[Naturseptime|Naturseptime (Frequenzverhältnis 7/4)]] und reiner Quinte (3/2) - eine Art besonders kleine Terz, die leicht hochtemperiert wird. 7 Generatorschritte ergeben eine Approximation der reinen Duodezime (3:1), oktavreduziert also eine reine Quinte, acht Generatorschritte dementsprechend oktavreduziert eine Naturseptime (7/4). Ferner ergeben drei Generatorschritte eine Approximation für das Komplement der reinen grossen Terz (8/5), drei Generatorschritte abwärts also oktavreduziert eine reine grosse Terz (5/4). Schliesslich ergeben zwei Generatorschritte eine Approximation des [[Alphorn-Fa|Alphorn-Fa (11/8)]].

In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen fremdartig-konsonanten Akkord, der als **Orwell-Vierklang** bekannt ist.

[[media type="file" key="OrwellTetrad22edo.mp3"]]
Orwell-Vierklang, in 22edo-Stimmung

[Todo austemperierte Kommas]

[[Gleichstufige Tonsysteme]], die Orwell unterstützen, sind unter anderem [[22edo]], [[31edo]], [[53edo]] und, wie gesagt, [[84edo]].

An [[MOS-Skalen]] gibt es: eine neuntönige der Form 4L+5s (also vier grosse und 5 kleine Intervalle) sowie eine dreizehntönige der Form 9L+4s (neun grosse und 4 kleine Intervalle); ferner noch solche mit 22 und 31 Tönen. Sie unterscheiden sich relativ stark von den herkömmlichen, der [[mitteltönig|mitteltönigen Temperatur]] verpflichteten diatonischen Skalen in [[12edo]], - die neuntönige Orwell-Skala enthält zum Beispiel keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - sind für traditionsorientierte Musik also weniger gut zu gebrauchen. Umso besser dagegen für dezidiert xenharmonische Musik: dank der oben skizzierten einfachen Intervallbeziehungen lässt sich schon in der kleinsten Orwell-Skala eine Fülle gänzlich aus 11-Limit-Konsonanzen aufgebauter Akkorde finden. Siehe hierzu [[xenharmonic/Chords of orwell|Chords of Orwell (englischsprachiger Artikel)]].
[Todo Audio examples]

Mehr Informationen, inkl. Varianten, Tastaturlayouts, Musikbeispiele u. v. m., sind zu finden im [[xenharmonic/Orwell|englischen Xenharnonic Wiki]].

Original HTML content:

<html><head><title>Orwell</title></head><body>English: <a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Orwell">xenharmonic/Orwell</a><br />
<br />
<a class="wiki_link" href="http://xenharmonie.wikispaces.com/Regul%C3%A4re%20Temperaturen">Einführungsartikel reguläre Temperaturen</a><br />
<br />
Die Familie der Orwell-Temperaturen leitet ihren Namen aus der Beobachtung ab, dass 19\84, d.h. 19 Schritte von <a class="wiki_link" href="/84edo">84edo</a>, ein guter Generator ist. Diese Temperatur ist interessant auf Grund der guten Unterstützung reiner Intervalle im <a class="wiki_link" href="/Limit">7- und 11-Limit</a> (Intervalle unter Einbezug des siebten und elften Obertons).<br />
<br />
Generator ist eine Approximation von 7/6, dem Unterschied zwischen <a class="wiki_link" href="/Naturseptime">Naturseptime (Frequenzverhältnis 7/4)</a> und reiner Quinte (3/2) - eine Art besonders kleine Terz, die leicht hochtemperiert wird. 7 Generatorschritte ergeben eine Approximation der reinen Duodezime (3:1), oktavreduziert also eine reine Quinte, acht Generatorschritte dementsprechend oktavreduziert eine Naturseptime (7/4). Ferner ergeben drei Generatorschritte eine Approximation für das Komplement der reinen grossen Terz (8/5), drei Generatorschritte abwärts also oktavreduziert eine reine grosse Terz (5/4). Schliesslich ergeben zwei Generatorschritte eine Approximation des <a class="wiki_link" href="/Alphorn-Fa">Alphorn-Fa (11/8)</a>.<br />
<br />
In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen fremdartig-konsonanten Akkord, der als <strong>Orwell-Vierklang</strong> bekannt ist.<br />
<br />
<!-- ws:start:WikiTextMediaRule:0:&lt;img src=&quot;http://www.wikispaces.com/site/embedthumbnail/file-audio/OrwellTetrad22edo.mp3?h=20&amp;w=240&quot; class=&quot;WikiMedia WikiMediaFile&quot; id=&quot;wikitext@@media@@type=&amp;quot;file&amp;quot; key=&amp;quot;OrwellTetrad22edo.mp3&amp;quot;&quot; title=&quot;Local Media File&quot;height=&quot;20&quot; width=&quot;240&quot;/&gt; --><embed src="/s/mediaplayer.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" width="240" height="20" wmode="transparent" flashvars="file=http%253A%252F%252Fxenharmonie.wikispaces.com%252Ffile%252Fview%252FOrwellTetrad22edo.mp3?file_extension=mp3&autostart=false&repeat=false&showdigits=true&showfsbutton=false&width=240&height=20"></embed><!-- ws:end:WikiTextMediaRule:0 --><br />
Orwell-Vierklang, in 22edo-Stimmung<br />
<br />
[Todo austemperierte Kommas]<br />
<br />
<a class="wiki_link" href="/Gleichstufige%20Tonsysteme">Gleichstufige Tonsysteme</a>, die Orwell unterstützen, sind unter anderem <a class="wiki_link" href="/22edo">22edo</a>, <a class="wiki_link" href="/31edo">31edo</a>, <a class="wiki_link" href="/53edo">53edo</a> und, wie gesagt, <a class="wiki_link" href="/84edo">84edo</a>.<br />
<br />
An <a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen">MOS-Skalen</a> gibt es: eine neuntönige der Form 4L+5s (also vier grosse und 5 kleine Intervalle) sowie eine dreizehntönige der Form 9L+4s (neun grosse und 4 kleine Intervalle); ferner noch solche mit 22 und 31 Tönen. Sie unterscheiden sich relativ stark von den herkömmlichen, der <a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig">mitteltönigen Temperatur</a> verpflichteten diatonischen Skalen in <a class="wiki_link" href="/12edo">12edo</a>, - die neuntönige Orwell-Skala enthält zum Beispiel keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - sind für traditionsorientierte Musik also weniger gut zu gebrauchen. Umso besser dagegen für dezidiert xenharmonische Musik: dank der oben skizzierten einfachen Intervallbeziehungen lässt sich schon in der kleinsten Orwell-Skala eine Fülle gänzlich aus 11-Limit-Konsonanzen aufgebauter Akkorde finden. Siehe hierzu <a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Chords%20of%20orwell">Chords of Orwell (englischsprachiger Artikel)</a>.<br />
[Todo Audio examples]<br />
<br />
Mehr Informationen, inkl. Varianten, Tastaturlayouts, Musikbeispiele u. v. m., sind zu finden im <a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Orwell">englischen Xenharnonic Wiki</a>.</body></html>