Konsonanz: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verweise==  
==Verweise==  
* [[http://de.wikipedia.org/wiki/Konsonanz|Konsonanz - Wikipedia]]
* [[http://de.wikipedia.org/wiki/Konsonanz|Konsonanz - Wikipedia]]
* [[http://www.muzzulini.ch/publications/dm_1990_KonsonanzUndDissonanz_Liz.pdf|Daniel Muzzulini, Konsonanz und Dissonanz in Musiktheorie und Psychoakustik]] , Lizentiatsarbeit Universität Zürich 1990</pre></div>
* [[http://www.muzzulini.ch/publications/dm_1990_KonsonanzUndDissonanz_Liz.pdf|Daniel Muzzulini, Konsonanz und Dissonanz in Musiktheorie und Psychoakustik]] , Lizentiatsarbeit Universität Zürich 1990
 
=Konsonanz und Klangfarbe=
Ein Punkt, der bei vielen Theorien zu Konsonanz gelegentlich etwas vernachlässigt wird, ist, dass der Wohl- oder Missklang nicht nur vom Frequenzverhältnis der beteiligten Töne abhängt, sondern auch von deren Klangfarbe - genauer gesagt von der Obertonstruktur. Diese Erkenntnis ist untrennbar mit dem Namen [[http://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz|Hermann von Helmholtz]] verbunden. Sein bahnbrechendes Werk "Die Lehre von den Tonempfindungen" ist online verfügbar auf [[http://archive.org/details/dielehrevondento028665mbp|archive.org]] .
 
Vernachlässigt wird dieser Punkt allerdings nicht zuletzt deshalb, weil man ihn für viele praktische Belange tatsächlich vernachlässigen kann, und zwar deswegen, weil die überwiegende Mehrzahl der existierenden (akustischen) Musikinstrumente Klangfarben mit wohl verschieden starken, doch grundsätzlich ganzzahligen Obertonfrequenzen produziert, weswegen auch die Konsonanzeigenschaften von mit ihnen gespielten Intervallen sich in der Praxis meistens gleichen.
 
Dasselbe Argument war lange Zeit ein kleiner Schwachpunkt im wissenschaftlichen Anspruch der Theorie von Helmholtz, weil die Hypothese, die Konsonanz eines Intervalls werde von der Übereinstimmung der Obertöne der beteiligten Töne bestimmt, mit akustioschen Instrumenten schwierig zu falsifizieren ist. Der technische Fortschritt hat diese Schwäche nun beseitigt, denn mit elektronischen Mitteln ist es heutzutage möglich, Klänge zu erzeugen, deren Oboertonfrequenzen sozusagen beliebig sind. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Helmholtz' Theoirie sozusagen in der umgekehrten Reihenfolge anzuwenden.</pre></div>
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  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a class="wiki_link_ext" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konsonanz" rel="nofollow"&gt;Konsonanz - Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a class="wiki_link_ext" href="http://www.muzzulini.ch/publications/dm_1990_KonsonanzUndDissonanz_Liz.pdf" rel="nofollow"&gt;Daniel Muzzulini, Konsonanz und Dissonanz in Musiktheorie und Psychoakustik&lt;/a&gt; , Lizentiatsarbeit Universität Zürich 1990&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
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Ein Punkt, der bei vielen Theorien zu Konsonanz gelegentlich etwas vernachlässigt wird, ist, dass der Wohl- oder Missklang nicht nur vom Frequenzverhältnis der beteiligten Töne abhängt, sondern auch von deren Klangfarbe - genauer gesagt von der Obertonstruktur. Diese Erkenntnis ist untrennbar mit dem Namen &lt;a class="wiki_link_ext" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz" rel="nofollow"&gt;Hermann von Helmholtz&lt;/a&gt; verbunden. Sein bahnbrechendes Werk &amp;quot;Die Lehre von den Tonempfindungen&amp;quot; ist online verfügbar auf &lt;a class="wiki_link_ext" href="http://archive.org/details/dielehrevondento028665mbp" rel="nofollow"&gt;archive.org&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;
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Vernachlässigt wird dieser Punkt allerdings nicht zuletzt deshalb, weil man ihn für viele praktische Belange tatsächlich vernachlässigen kann, und zwar deswegen, weil die überwiegende Mehrzahl der existierenden (akustischen) Musikinstrumente Klangfarben mit wohl verschieden starken, doch grundsätzlich ganzzahligen Obertonfrequenzen produziert, weswegen auch die Konsonanzeigenschaften von mit ihnen gespielten Intervallen sich in der Praxis meistens gleichen.&lt;br /&gt;
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Dasselbe Argument war lange Zeit ein kleiner Schwachpunkt im wissenschaftlichen Anspruch der Theorie von Helmholtz, weil die Hypothese, die Konsonanz eines Intervalls werde von der Übereinstimmung der Obertöne der beteiligten Töne bestimmt, mit akustioschen Instrumenten schwierig zu falsifizieren ist. Der technische Fortschritt hat diese Schwäche nun beseitigt, denn mit elektronischen Mitteln ist es heutzutage möglich, Klänge zu erzeugen, deren Oboertonfrequenzen sozusagen beliebig sind. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Helmholtz' Theoirie sozusagen in der umgekehrten Reihenfolge anzuwenden.&lt;/body&gt;&lt;/html&gt;</pre></div>