Primodalität: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Name ''Primodalität'' stammt daraus, dass die Primodalität auf ''Obertonreihen-Modi'' basiert, die sich ergeben, wenn man einen ''Prim-Teilton'' als Grundton eines Akkords oder Tonika einer Skala wählt, gegebenenfalls in irgendwelcher Oktave über dem Prim-Teilton. Also ist die zu Grunde liegende Obertonen-Skala bei gegebenem Prim-Teilton ''p'' folgende:
Der Name ''Primodalität'' stammt daraus, dass die Primodalität auf ''Obertonreihen-Modi'' basiert, die sich ergeben, wenn man einen ''Prim-Teilton'' als Grundton eines Akkords oder Tonika einer Skala wählt, gegebenenfalls in irgendwelcher Oktave über dem Prim-Teilton. Also ist die zu Grunde liegende Obertonen-Skala bei gegebenem Prim-Teilton ''p'' folgende:
  p, p+1, p+2, ..., 2p (Oktave über p), 2p+1, ..., 3p, 3p+1, ..., 4p (2 Oktaven über p)
  p, p+1, p+2, ..., 2p (Oktave über p),  
2p+1, ..., 3p, 3p+1, ..., 4p (2 Oktaven über p),
  ...
  ...
Man teilt diese Töne in Oktavenbereiche über den Teilton ''p'' und nennt den Modus ''p'', d.h. ''p'':...:''2p'' "die 1. Oktave von ''p''", und den Modus ''2p'', d.h. ''2p'':...:''4p'' "die 2. Oktave von ''p''", usw.
Man teilt diese Töne in Oktavenbereiche über den Teilton ''p'' und nennt den Modus ''p'', d.h. ''p'':...:''2p'' "die 1. Oktave von ''p''", und den Modus ''2p'', d.h. ''2p'':...:''4p'' "die 2. Oktave von ''p''", usw.

Version vom 17. Juni 2021, 20:01 Uhr

Primodalität (primodality) ist eine neue Theorie der Harmonie in reiner Stimmung, die von der Xenharmonie-Komponistin und -Theoristin Zhea Erose entwickelt wurde. Die Theorie behandelt vertikale Obertonreihen-Akkorde, die durch die Auswahl eines konkreten Teiltons als Grundton und den anschließenden Aufbau einer harmonischen Struktur auf den Grundton konstruiert werden. Dabei ergebe jeder Prim-Teilton als Grundton seine besondere Klangfarbe und seine Identität. Wesentlich sei dabei die sogenannte "gestalt" des Akkords, also die intrinsische Tonfarbe des gesamten vertikalen Zusammenklangs. Diese Tonfarbe ändere sich, je nach dem Teilton, auf dem das Akkord basiert. Zum Beispiel sei die undezimale (auf dem Teilton 11 basierende) Identität zwar bei einzelnen Intervallen wie 11:13 oder 22:25 nicht leicht hörbar, aber diese Identität werde deutlich, wenn alle Töne in einem großen Undezimal-Akkord oder in einer Undezimal-Skala gleichzeitig erklingen.

Der Name Primodalität stammt daraus, dass die Primodalität auf Obertonreihen-Modi basiert, die sich ergeben, wenn man einen Prim-Teilton als Grundton eines Akkords oder Tonika einer Skala wählt, gegebenenfalls in irgendwelcher Oktave über dem Prim-Teilton. Also ist die zu Grunde liegende Obertonen-Skala bei gegebenem Prim-Teilton p folgende:

p, p+1, p+2, ..., 2p (Oktave über p), 
2p+1, ..., 3p, 3p+1, ..., 4p (2 Oktaven über p),
...

Man teilt diese Töne in Oktavenbereiche über den Teilton p und nennt den Modus p, d.h. p:...:2p "die 1. Oktave von p", und den Modus 2p, d.h. 2p:...:4p "die 2. Oktave von p", usw.

Dies liegt wiederum daran, dass die Primodalitäts-Theorie auf Chord-Scales basiert. Also sieht sie grob gesagt keinen Unterschied zwischen Skalen und Akkorden: eine Skala sei nur ein großer Akkord mit unbestimmtem Voicing.