Primodalität: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17. Juni 2021, 02:49 Uhr
Primodalität (primodality) ist eine neue Theorie der Harmonie in reiner Stimmung, die von der Xenharmonie-Komponistin und -Theoristin Zhea Erose entwickelt wurde. Die Theorie behandelt vertikale Obertonreihen-Akkorde, die durch die Auswahl eines konkreten Teiltons als Grundton und den anschließenden Aufbau einer harmonischen Struktur auf den Grundton konstruiert werden. Dabei ergebe jede Wahl eines Prim-Teiltons als Grundton seine besondere Klangfarbe und seine Identität, daher der Begriff Primodalität. Wesentlich sei dabei die sogenannte "gestalt" des Akkords, also die intrinsische Tonfarbe des gesamten vertikalen Zusammenklangs: diese Tonfarbe ändere sich, je nach dem Teilton, auf dem das Akkord basiert. Zum Beispiel sei die undezimale (auf dem Teilton 11 basierende) Identität zwar bei einzelnen Intervallen wie 11:13 oder 11:14 nicht leicht hörbar, aber diese Identität werde deutlich, wenn alle Töne in einem großen Undezimal-Akkord oder in einer gesamten Undezimal-Skala erklingen.