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Musik im Siebzehnteltonsystem kann auf konsistente Weise mit traditioneller Notenschrift dargestellt werden. Zur Herleitung kann man sich vergegenwärtigen, dass die heutige Notenschrift wesentlich pythagoräischen Prinzipien folgt, genauer auf Übereinanderschichten von Quinten beruht (was für pythagoräische wie [[mitteltönig|mitteltönige]] Tonsysteme gleichermassen gilt). Die direkt durch ihre Position im Notensystem bestimmten Tonhöhen der Grundtöne C, D, E etc. bilden ja bekanntlich eine durch Übereinanderschichten von Quinten (beginnend bei F, endend bei H) erstellte diatonische Tonleiter. Zu den alterierten Noten (mit # bzw. b markiert) gelangt man durch Fortsetzung des Prozesses der Quintenschichtung: eine Quinte oberhalb des H liegt Fis, wieder eine Quinte oberhalb Cis etc., analog eine Quinte unterhalb des F das B, wieder eine Quinte unterhalb Es etc. Dies funktioniert beim superpythagoräischen 17edo gleichermassen, und man kann alle Töne von 17edo so erhalten - mit dem Unterschied, dass die #-Noten und die b-Noten in 17edo unterschiedliche Tonhöhen bezeichnen, im Gegensatz zum traditionellen 12edo. Die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Enharmonische_Verwechslung|enharmonischen Verwechslungen]] (in 12edo für jedes #/b-Paar, C#-Db, D#-Eb etc.) kommen in 17edo an andere Orte zu liegen: hier ist z.B. E-is (E#) enharmonisch äquivalent zu Ges (Gb), His (H#) zu Des (Db), Ais (A#) zu Ces (Cb) und Dis (D#) zu Fes (Fb).
Musik im Siebzehnteltonsystem kann auf konsistente Weise mit traditioneller Notenschrift dargestellt werden. Zur Herleitung kann man sich vergegenwärtigen, dass die heutige Notenschrift wesentlich pythagoräischen Prinzipien folgt, genauer auf Übereinanderschichten von Quinten beruht (was für pythagoräische wie [[mitteltönig|mitteltönige]] Tonsysteme gleichermassen gilt). Die direkt durch ihre Position im Notensystem bestimmten Tonhöhen der Grundtöne C, D, E etc. bilden ja bekanntlich eine durch Übereinanderschichten von Quinten (beginnend bei F, endend bei H) erstellte diatonische Tonleiter. Zu den alterierten Noten (mit # bzw. b markiert) gelangt man durch Fortsetzung des Prozesses der Quintenschichtung: eine Quinte oberhalb des H liegt Fis, wieder eine Quinte oberhalb Cis etc., analog eine Quinte unterhalb des F das B, wieder eine Quinte unterhalb Es etc. Dies funktioniert beim superpythagoräischen 17edo gleichermassen, und man kann alle Töne von 17edo so erhalten - mit dem Unterschied, dass die #-Noten und die b-Noten in 17edo unterschiedliche Tonhöhen bezeichnen, im Gegensatz zum traditionellen 12edo. Die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Enharmonische_Verwechslung|enharmonischen Verwechslungen]] (in 12edo für jedes #/b-Paar, C#-Db, D#-Eb etc.) kommen in 17edo an andere Orte zu liegen: hier ist z.B. E-is (E#) enharmonisch äquivalent zu Ges (Gb), His (H#) zu Des (Db), Ais (A#) zu Ces (Cb) und Dis (D#) zu Fes (Fb).


Gewöhnungsbedürftig ist, dass Cis höher ist als Des, Dis höher als Es etc. - eine charakteristische Eigenschaft von pythagoräischen und superpythagotäischen Tonsystemen (im Gegensatz zu mitteltönigen, wo es genau umgekehrt ist!), was im Notenbild zu scheinbar "umgekehrter "Bewegungsrichtung führen kann.
Gewöhnungsbedürftig ist, dass Cis //höher// ist als Des, Dis höher als Es etc. - eine charakteristische Eigenschaft von pythagoräischen und superpythagoräischen Tonsystemen (im Gegensatz zu mitteltönigen, wo es genau umgekehrt ist!), was im Notenbild zu scheinbar "umgekehrter "Bewegungsrichtung führen kann.


Alle Töne von 17edo in aufsteigender Reihenfolge:
Alle Töne von 17edo in aufsteigender Reihenfolge:
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  Musik im Siebzehnteltonsystem kann auf konsistente Weise mit traditioneller Notenschrift dargestellt werden. Zur Herleitung kann man sich vergegenwärtigen, dass die heutige Notenschrift wesentlich pythagoräischen Prinzipien folgt, genauer auf Übereinanderschichten von Quinten beruht (was für pythagoräische wie &lt;a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig"&gt;mitteltönige&lt;/a&gt; Tonsysteme gleichermassen gilt). Die direkt durch ihre Position im Notensystem bestimmten Tonhöhen der Grundtöne C, D, E etc. bilden ja bekanntlich eine durch Übereinanderschichten von Quinten (beginnend bei F, endend bei H) erstellte diatonische Tonleiter. Zu den alterierten Noten (mit # bzw. b markiert) gelangt man durch Fortsetzung des Prozesses der Quintenschichtung: eine Quinte oberhalb des H liegt Fis, wieder eine Quinte oberhalb Cis etc., analog eine Quinte unterhalb des F das B, wieder eine Quinte unterhalb Es etc. Dies funktioniert beim superpythagoräischen 17edo gleichermassen, und man kann alle Töne von 17edo so erhalten - mit dem Unterschied, dass die #-Noten und die b-Noten in 17edo unterschiedliche Tonhöhen bezeichnen, im Gegensatz zum traditionellen 12edo. Die &lt;a class="wiki_link_ext" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enharmonische_Verwechslung" rel="nofollow"&gt;enharmonischen Verwechslungen&lt;/a&gt; (in 12edo für jedes #/b-Paar, C#-Db, D#-Eb etc.) kommen in 17edo an andere Orte zu liegen: hier ist z.B. E-is (E#) enharmonisch äquivalent zu Ges (Gb), His (H#) zu Des (Db), Ais (A#) zu Ces (Cb) und Dis (D#) zu Fes (Fb).&lt;br /&gt;
  Musik im Siebzehnteltonsystem kann auf konsistente Weise mit traditioneller Notenschrift dargestellt werden. Zur Herleitung kann man sich vergegenwärtigen, dass die heutige Notenschrift wesentlich pythagoräischen Prinzipien folgt, genauer auf Übereinanderschichten von Quinten beruht (was für pythagoräische wie &lt;a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig"&gt;mitteltönige&lt;/a&gt; Tonsysteme gleichermassen gilt). Die direkt durch ihre Position im Notensystem bestimmten Tonhöhen der Grundtöne C, D, E etc. bilden ja bekanntlich eine durch Übereinanderschichten von Quinten (beginnend bei F, endend bei H) erstellte diatonische Tonleiter. Zu den alterierten Noten (mit # bzw. b markiert) gelangt man durch Fortsetzung des Prozesses der Quintenschichtung: eine Quinte oberhalb des H liegt Fis, wieder eine Quinte oberhalb Cis etc., analog eine Quinte unterhalb des F das B, wieder eine Quinte unterhalb Es etc. Dies funktioniert beim superpythagoräischen 17edo gleichermassen, und man kann alle Töne von 17edo so erhalten - mit dem Unterschied, dass die #-Noten und die b-Noten in 17edo unterschiedliche Tonhöhen bezeichnen, im Gegensatz zum traditionellen 12edo. Die &lt;a class="wiki_link_ext" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enharmonische_Verwechslung" rel="nofollow"&gt;enharmonischen Verwechslungen&lt;/a&gt; (in 12edo für jedes #/b-Paar, C#-Db, D#-Eb etc.) kommen in 17edo an andere Orte zu liegen: hier ist z.B. E-is (E#) enharmonisch äquivalent zu Ges (Gb), His (H#) zu Des (Db), Ais (A#) zu Ces (Cb) und Dis (D#) zu Fes (Fb).&lt;br /&gt;
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Gewöhnungsbedürftig ist, dass Cis höher ist als Des, Dis höher als Es etc. - eine charakteristische Eigenschaft von pythagoräischen und superpythagotäischen Tonsystemen (im Gegensatz zu mitteltönigen, wo es genau umgekehrt ist!), was im Notenbild zu scheinbar &amp;quot;umgekehrter &amp;quot;Bewegungsrichtung führen kann.&lt;br /&gt;
Gewöhnungsbedürftig ist, dass Cis &lt;em&gt;höher&lt;/em&gt; ist als Des, Dis höher als Es etc. - eine charakteristische Eigenschaft von pythagoräischen und superpythagoräischen Tonsystemen (im Gegensatz zu mitteltönigen, wo es genau umgekehrt ist!), was im Notenbild zu scheinbar &amp;quot;umgekehrter &amp;quot;Bewegungsrichtung führen kann.&lt;br /&gt;
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Alle Töne von 17edo in aufsteigender Reihenfolge:&lt;br /&gt;
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