Porcupine: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine natürliche Erweiterung von Porcupine auf den Intervallraum mit Einbezug der Primzahl 11 besteht im Austemperieren des Intervalls 100/99 (17.399 Cent, auch **Ptolemäus-Komma** genannt). Dieses ist der Unterschied zwischen dem kleinen Ganzton 10/9 und einer "grossen neutralen Sekunde" 11/10. Der Porcupine-Generator erhält in diesem Licht eine Art Doppelnatur, sowohl als kleiner Ganzton wie als grosse neutrale Sekunde hörbar - diese Zweideutigkeit ist in der Tat eine der der faszinierenden Eigenschaften von Porcupine-Systemen. Das folgende Musikbeispiel mag vielleicht einen Teil dieser Faszination veranschaulichen:
Eine natürliche Erweiterung von Porcupine auf den Intervallraum mit Einbezug der Primzahl 11 besteht im Austemperieren des Intervalls 100/99 (17.399 Cent, auch **Ptolemäus-Komma** genannt). Dieses ist der Unterschied zwischen dem kleinen Ganzton 10/9 und einer "grossen neutralen Sekunde" 11/10. Der Porcupine-Generator erhält in diesem Licht eine Art Doppelnatur, sowohl als kleiner Ganzton wie als grosse neutrale Sekunde hörbar - diese Zweideutigkeit ist in der Tat eine der der faszinierenden Eigenschaften von Porcupine-Systemen. Das folgende Musikbeispiel mag vielleicht einen Teil dieser Faszination veranschaulichen:


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Ausschnitt von "Val Fedoz (Hans Straub), Porcupine in 22edo
Ausschnitt von "Val Fedoz" (Hans Straub), Porcupine in 22edo


Der elfte Oberton, das Alphorn-Fa (Frequenzverhältnis 11/8), wird in reiner Stimmung 11/10 über der reinen grossen Terz erreicht, und diese Eigenschaft haben wir auch in 11-Limit-Porcupine: das Porcupine-temperierte Alphorn-Fa liegt einen Generator über der temperierten grossen Terz - und die ersten 5 Töne der Dur-Skala Lssss ergeben (wie schon oben erwähnt) eine Approximation der Obertonreihe vom achten bis zum zwölften Oberton. Das Intervall 12/11, eine "kleine neutrale Sekunde" (in reiner Stimmung zwischen Alphorn-Fa und reiner Quinte), wird auf dasselbe Generatorintervall temperiert.
Der elfte Oberton, das Alphorn-Fa (Frequenzverhältnis 11/8), wird in reiner Stimmung 11/10 über der reinen grossen Terz erreicht, und diese Eigenschaft haben wir auch in 11-Limit-Porcupine: das Porcupine-temperierte Alphorn-Fa liegt einen Generator über der temperierten grossen Terz - und die ersten 5 Töne der Dur-Skala Lssss ergeben (wie schon oben erwähnt) eine Approximation der Obertonreihe vom achten bis zum zwölften Oberton. Das Intervall 12/11, eine "kleine neutrale Sekunde" (in reiner Stimmung zwischen Alphorn-Fa und reiner Quinte), wird auf dasselbe Generatorintervall temperiert.
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  Eine natürliche Erweiterung von Porcupine auf den Intervallraum mit Einbezug der Primzahl 11 besteht im Austemperieren des Intervalls 100/99 (17.399 Cent, auch &lt;strong&gt;Ptolemäus-Komma&lt;/strong&gt; genannt). Dieses ist der Unterschied zwischen dem kleinen Ganzton 10/9 und einer &amp;quot;grossen neutralen Sekunde&amp;quot; 11/10. Der Porcupine-Generator erhält in diesem Licht eine Art Doppelnatur, sowohl als kleiner Ganzton wie als grosse neutrale Sekunde hörbar - diese Zweideutigkeit ist in der Tat eine der der faszinierenden Eigenschaften von Porcupine-Systemen. Das folgende Musikbeispiel mag vielleicht einen Teil dieser Faszination veranschaulichen:&lt;br /&gt;
  Eine natürliche Erweiterung von Porcupine auf den Intervallraum mit Einbezug der Primzahl 11 besteht im Austemperieren des Intervalls 100/99 (17.399 Cent, auch &lt;strong&gt;Ptolemäus-Komma&lt;/strong&gt; genannt). Dieses ist der Unterschied zwischen dem kleinen Ganzton 10/9 und einer &amp;quot;grossen neutralen Sekunde&amp;quot; 11/10. Der Porcupine-Generator erhält in diesem Licht eine Art Doppelnatur, sowohl als kleiner Ganzton wie als grosse neutrale Sekunde hörbar - diese Zweideutigkeit ist in der Tat eine der der faszinierenden Eigenschaften von Porcupine-Systemen. Das folgende Musikbeispiel mag vielleicht einen Teil dieser Faszination veranschaulichen:&lt;br /&gt;
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Ausschnitt von &amp;quot;Val Fedoz (Hans Straub), Porcupine in 22edo&lt;br /&gt;
Ausschnitt von &amp;quot;Val Fedoz&amp;quot; (Hans Straub), Porcupine in 22edo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Der elfte Oberton, das Alphorn-Fa (Frequenzverhältnis 11/8), wird in reiner Stimmung 11/10 über der reinen grossen Terz erreicht, und diese Eigenschaft haben wir auch in 11-Limit-Porcupine: das Porcupine-temperierte Alphorn-Fa liegt einen Generator über der temperierten grossen Terz - und die ersten 5 Töne der Dur-Skala Lssss ergeben (wie schon oben erwähnt) eine Approximation der Obertonreihe vom achten bis zum zwölften Oberton. Das Intervall 12/11, eine &amp;quot;kleine neutrale Sekunde&amp;quot; (in reiner Stimmung zwischen Alphorn-Fa und reiner Quinte), wird auf dasselbe Generatorintervall temperiert.&lt;br /&gt;
Der elfte Oberton, das Alphorn-Fa (Frequenzverhältnis 11/8), wird in reiner Stimmung 11/10 über der reinen grossen Terz erreicht, und diese Eigenschaft haben wir auch in 11-Limit-Porcupine: das Porcupine-temperierte Alphorn-Fa liegt einen Generator über der temperierten grossen Terz - und die ersten 5 Töne der Dur-Skala Lssss ergeben (wie schon oben erwähnt) eine Approximation der Obertonreihe vom achten bis zum zwölften Oberton. Das Intervall 12/11, eine &amp;quot;kleine neutrale Sekunde&amp;quot; (in reiner Stimmung zwischen Alphorn-Fa und reiner Quinte), wird auf dasselbe Generatorintervall temperiert.&lt;br /&gt;