P-Limit: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16. Juni 2021, 19:49 Uhr
Die Begriffe P-(Prim-)Limit und das verwandte, jedoch nicht zu verwechselnde Odd-Limit gehen zurück auf Harry Partch.
Für eine gegebene Primzahl P und eine beliebige rationale Zahl r gilt: r hat die p-(Prim-)Limit-Eigenschaft, wenn die Primfaktorzerlegung von r nur Primzahlen kleiner oder gleich p enthält.
Ein musikalisches Intervall in reiner Stimmung ist p-Limit, wenn sein Frequenzverhältnis p-Limit ist. Beispielsweise sind die Intervalle 3/2 (reine Quinte), 4/3 (reine Quarte) und 9/8 (großer Ganzton) 3-Prim-Limit, 5/4 (reine große Terz) und 10/9 (kleiner Ganzton) 5-P-Limit, die Naturseptime 7/4 hingegen 7-P-Limit.
Die Gesamtmenge aller P-Limit-Intervalle zu einer Primzahl p bildet den Intervallraum zu den Primzahlen bis p. Die Menge aller P-Limit-Intervalle ist unendlich (dies im Gegensatz zum Odd-Limit).