Slendrisch: Unterschied zwischen den Versionen
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Die fünftönige MOS-Skala kann auch als Akkord gehört werden, genannt slendrischer Fünfklang (Englisch: slendric | Die fünftönige MOS-Skala mit ihren vier gleich grossen Tönen hat grosse Ähnlichkeit mit einer völlig gleichförmigen fünftönigen Skala (d. h. [[5-EDO]]). Sie kann übrigens auch als Akkord gehört werden, genannt '''slendrischer Fünfklang''' (Englisch: slendric pentad) | ||
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Version vom 20. Januar 2026, 22:18 Uhr
Einführungsartikel reguläre Temperaturen
Die slendrische Temperatur entsteht durch Austemperieren des Kommas 1029/1024 auf dem Intervallraum zu den Primzahlen 2, 3 und 7 - d. h. ohne die 5. Sie bietet dementsprechend gute Unterstützung für eine Reihe 7-Limit- Intervalle, jedoch keine so gute für die in der europäischen Musik wichtige reine grosse Terz 5/4.
Generator ist ein leicht hochtemperierte übergrosse Sekunde 8/7. Drei Generatorschritte führen zu einer Approximation der Quinte (die Teilung der Quinte in drei gleiche Teile ist das Merkmal der slendrischen Temperatur).
An MOS-Skalen gibt es eine mit 5 Tönen der Form 1L 5s (ein grosses und 4 kleine Intervalle) sowie eine sechstönige der Form 5L 1s (5 grosse und ein kleines Intervall). Daneben gibt es noch eine mit 11 Tönen, die allerdings nicht Rothenberg-proper ist.
Die fünftönige MOS-Skala mit ihren vier gleich grossen Tönen hat grosse Ähnlichkeit mit einer völlig gleichförmigen fünftönigen Skala (d. h. 5-EDO). Sie kann übrigens auch als Akkord gehört werden, genannt slendrischer Fünfklang (Englisch: slendric pentad)
Gleichstufige Tonsysteme welche die slendrische Temperatur unterstützen, sind unter anderem 21-EDO, 26-EDO, 31-EDO, 36-EDO, als Grenzfall auch 5-EDO.
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