Wendy Carlos: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Idee hinter den Skalen Carlos Alpha, Beta und Gamma kann man so formulieren, dass eine gleichstufige Tonleiter gesucht wird, die möglichst gute Approximationen für die reine Quinte 3/2, die grosse Terz 5/4 sowie die kleine Terz 6/5 anbietet, also die Intervalle des reinen Dur-Dreiklangs, wobei nicht zwingend eine gute Approximationen der Oktave 2/1 erreicht werden muss. Das läuft in der Praxis auf eine gleichstufige Unterteilung einer reinen oder leicht temperierten Quinte heraus. | Die Idee hinter den Skalen Carlos Alpha, Beta und Gamma kann man so formulieren, dass eine gleichstufige Tonleiter gesucht wird, die möglichst gute Approximationen für die reine Quinte 3/2, die grosse Terz 5/4 sowie die kleine Terz 6/5 anbietet, also die Intervalle des reinen Dur-Dreiklangs, wobei nicht zwingend eine gute Approximationen der Oktave 2/1 erreicht werden muss. Das läuft in der Praxis auf eine gleichstufige Unterteilung einer reinen oder leicht temperierten Quinte heraus. | ||
Für eine gute Einführung mit Details zur mathematischen | Für eine gute Einführung mit Details zur mathematischen Herleitung siehe etwa: | ||
[https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17459737.2025.2568834 Andrew V. Sills, Generalized Carlos Scales, Journal of Mathematics and Music, Vol. 19, 2025, Issue 3] . | [https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17459737.2025.2568834 Andrew V. Sills, Generalized Carlos Scales, Journal of Mathematics and Music, Vol. 19, 2025, Issue 3] . | ||
Version vom 2. Januar 2026, 08:08 Uhr
Die Komponistin und Elektronikmusikerin Wendy Carlos hat für ihr Album Beauty in the Beast eine Reihe neuer Skalen designt, namentlich diejenigen, die als Carlos Alpha, Carlos Beta und Carlos Gamma bekannt geworden sind.
Carlos Alpha, Beta und Gamma
Die Idee hinter den Skalen Carlos Alpha, Beta und Gamma kann man so formulieren, dass eine gleichstufige Tonleiter gesucht wird, die möglichst gute Approximationen für die reine Quinte 3/2, die grosse Terz 5/4 sowie die kleine Terz 6/5 anbietet, also die Intervalle des reinen Dur-Dreiklangs, wobei nicht zwingend eine gute Approximationen der Oktave 2/1 erreicht werden muss. Das läuft in der Praxis auf eine gleichstufige Unterteilung einer reinen oder leicht temperierten Quinte heraus.
Für eine gute Einführung mit Details zur mathematischen Herleitung siehe etwa:
Andrew V. Sills, Generalized Carlos Scales, Journal of Mathematics and Music, Vol. 19, 2025, Issue 3 .