Negri: Unterschied zwischen den Versionen

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Referenz zu John Negri
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Die Negri-Temperatur ist eine wichtige Temperatur, mit guten Repräsentationen für die elementaren reinen Terzen, Quarten und Quinten. Sie ist definiert durch das Autemperieren des [[Komma|Kommas]] 16875/16384, dem Unterschied zwischen einer [[Naturterz|reinen grossen Terz 5/4]] und drei [[16/15|diatonischen (grossen) Halbtönen 16/15]].  
Die Negri-Temperatur, benannt nach John Negri<ref>John Negri, The Nineteen-Tone System as Ten Plus Nine, [http://interval.xentonic.org Interval] vol. 5 no. 3, Winter 1986-1987, S. 11-13.
</ref>, ist eine wichtige Temperatur, mit guten Repräsentationen für die elementaren reinen Terzen, Quarten und Quinten. Sie ist definiert durch das Autemperieren des [[Komma|Kommas]] 16875/16384, dem Unterschied zwischen einer [[Naturterz|reinen grossen Terz 5/4]] und drei [[16/15|diatonischen (grossen) Halbtönen 16/15]].  


Einen diatonischen Halbton über der reinen grossen Terz liegt die [[4/3|reine Quarte 4/3]], somit ist das Komma ebenso der Unterschied zwischen einer reinen Quarte und 4 diatonischen Halbtönen.
Einen diatonischen Halbton über der reinen grossen Terz liegt die [[4/3|reine Quarte 4/3]], somit ist das Komma ebenso der Unterschied zwischen einer reinen Quarte und 4 diatonischen Halbtönen.
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== Referenz ==
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Version vom 14. August 2019, 12:15 Uhr

Einführungsartikel reguläre Temperaturen

Die Negri-Temperatur, benannt nach John Negri[1], ist eine wichtige Temperatur, mit guten Repräsentationen für die elementaren reinen Terzen, Quarten und Quinten. Sie ist definiert durch das Autemperieren des Kommas 16875/16384, dem Unterschied zwischen einer reinen grossen Terz 5/4 und drei diatonischen (grossen) Halbtönen 16/15.

Einen diatonischen Halbton über der reinen grossen Terz liegt die reine Quarte 4/3, somit ist das Komma ebenso der Unterschied zwischen einer reinen Quarte und 4 diatonischen Halbtönen.

Der entsprechend (leicht hoch-)temperierte grosse Halbton bietet sich als Generator an. Acht Generatorschritte führen zu einer kleinen Septime, dem Komplement eines Ganztons. Das ergibt eine neuntönige MOS-Skala, aufgebaut aus einem Ganzton und acht grossen Halbtönen. Besonders erwähnenswert ist deren Modus der Form ssssLssss, der die Approximation eines 4:5:6-Dur-Dreiklangs auf der Tonika enthält. Ein Generatorschritt mehr ergibt eine zehntönige MOS-Skala, aufgebaut aus neun grossen und einem kleinen Halbton.

Eine besonders gute gleichstufige Unterstützung der Negri-Temperatur bietet 19edo. Die neun- und die zehntönige Skala hängen dort so zusameen, das die eine jeweils das Komplement der anderen ist.

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Referenz

  1. John Negri, The Nineteen-Tone System as Ten Plus Nine, Interval vol. 5 no. 3, Winter 1986-1987, S. 11-13.