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Ob das gut ist oder nicht, hängt von den jeweiligen Präferenzen ab. Wenn Mehrdeutigkeit und Unbestimmtheit schon im Tonsystem angelegt sein sollen, für überraschende Modulationen etwa oder für ein schwebendes, impressionistisches Klangbild, sind ggf. eher Nicht-Prim-Systeme von Vorteil. Andererseits kann es z.B. gewünscht sein, eine nicht-gleichförmige Ganztonskala zur Verfügung zu haben. Für diesen Fall wäre dann etwa [[19edo]] ein Kandidat.
Ob das gut ist oder nicht, hängt von den jeweiligen Präferenzen ab. Wenn Mehrdeutigkeit und Unbestimmtheit schon im Tonsystem angelegt sein sollen, für überraschende Modulationen etwa oder für ein schwebendes, impressionistisches Klangbild, sind ggf. eher Nicht-Prim-Systeme von Vorteil. Andererseits kann es z.B. gewünscht sein, eine nicht-gleichförmige Ganztonskala zur Verfügung zu haben. Für diesen Fall wäre dann etwa [[19edo]] ein Kandidat.


Wenn die Prim- oder Nichtprimheit eines gegebenen gleichstufigen Systems die einzige unerwünschte Eigenschaft ist, besteht manchmal die Möglichkeit, auf ein nah verwandtes System mit einem anderen Periodenintervall zu wechseln. Beispielsweise hat die [[Bernhard Stopper|Stopper-Stimmung]], bei der die reine Duodezime (3:1) in 19 gleiche Teile geteilt wird, beinahe dieselben Intervalle wie das verbreitete 12edo, jedoch in einem Primsystem, während etwa [[27edt]], bei der eine Duodezime in 27 gleiche Teile geteilt wird, ein Nicht-Prim-System mit beinahe identischen Tönen wie [[17edo]] ist. Ünerhaupt gibt es ja für jedes Prim-EDO ein Nicht-Prim-System mit identischen Intervallgrössen und einer Doppeloktave (4:1) als Periode.
Wenn die Prim- oder Nichtprimheit eines gegebenen gleichstufigen Systems die einzige unerwünschte Eigenschaft ist, besteht manchmal die Möglichkeit, auf ein nah verwandtes System mit einem anderen Periodenintervall zu wechseln. Beispielsweise hat die [[Bernhard Stopper|Stopper-Stimmung]], bei der die reine Duodezime (3:1) in 19 gleiche Teile geteilt wird, beinahe dieselben Intervalle wie das verbreitete 12edo, jedoch in einem Primsystem, während etwa [[27edt]], bei der eine Duodezime in 27 gleiche Teile geteilt wird, ein Nicht-Prim-System mit beinahe identischen Tönen wie [[17edo]] ist. Überhaupt gibt es ja für jedes Prim-EDO ein Nicht-Prim-System mit identischen Intervallgrössen und einer Doppeloktave (4:1) als Periode.


All diese Dinge sind übrigens nur bei "tiefen" Zahlen von Bedeutung. Je höher die Anzahl Töne und je feiner die Auflösung, desto weniger wird der Unterschied zwischen einer //komplett// gleichförmigen und einer nur //beinahe// gleichförmigen Skala ins Gewicht fallen und irgendwann völig unhörbar werden.
All diese Dinge sind übrigens nur bei "tiefen" Zahlen von Bedeutung. Je höher die Anzahl Töne und je feiner die Auflösung, desto weniger wird der Unterschied zwischen einer //komplett// gleichförmigen und einer nur //beinahe// gleichförmigen Skala ins Gewicht fallen und irgendwann völig unhörbar werden.
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Ob das gut ist oder nicht, hängt von den jeweiligen Präferenzen ab. Wenn Mehrdeutigkeit und Unbestimmtheit schon im Tonsystem angelegt sein sollen, für überraschende Modulationen etwa oder für ein schwebendes, impressionistisches Klangbild, sind ggf. eher Nicht-Prim-Systeme von Vorteil. Andererseits kann es z.B. gewünscht sein, eine nicht-gleichförmige Ganztonskala zur Verfügung zu haben. Für diesen Fall wäre dann etwa &lt;a class="wiki_link" href="/19edo"&gt;19edo&lt;/a&gt; ein Kandidat.&lt;br /&gt;
Ob das gut ist oder nicht, hängt von den jeweiligen Präferenzen ab. Wenn Mehrdeutigkeit und Unbestimmtheit schon im Tonsystem angelegt sein sollen, für überraschende Modulationen etwa oder für ein schwebendes, impressionistisches Klangbild, sind ggf. eher Nicht-Prim-Systeme von Vorteil. Andererseits kann es z.B. gewünscht sein, eine nicht-gleichförmige Ganztonskala zur Verfügung zu haben. Für diesen Fall wäre dann etwa &lt;a class="wiki_link" href="/19edo"&gt;19edo&lt;/a&gt; ein Kandidat.&lt;br /&gt;
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Wenn die Prim- oder Nichtprimheit eines gegebenen gleichstufigen Systems die einzige unerwünschte Eigenschaft ist, besteht manchmal die Möglichkeit, auf ein nah verwandtes System mit einem anderen Periodenintervall zu wechseln. Beispielsweise hat die &lt;a class="wiki_link" href="/Bernhard%20Stopper"&gt;Stopper-Stimmung&lt;/a&gt;, bei der die reine Duodezime (3:1) in 19 gleiche Teile geteilt wird, beinahe dieselben Intervalle wie das verbreitete 12edo, jedoch in einem Primsystem, während etwa &lt;a class="wiki_link" href="/27edt"&gt;27edt&lt;/a&gt;, bei der eine Duodezime in 27 gleiche Teile geteilt wird, ein Nicht-Prim-System mit beinahe identischen Tönen wie &lt;a class="wiki_link" href="/17edo"&gt;17edo&lt;/a&gt; ist. Ünerhaupt gibt es ja für jedes Prim-EDO ein Nicht-Prim-System mit identischen Intervallgrössen und einer Doppeloktave (4:1) als Periode.&lt;br /&gt;
Wenn die Prim- oder Nichtprimheit eines gegebenen gleichstufigen Systems die einzige unerwünschte Eigenschaft ist, besteht manchmal die Möglichkeit, auf ein nah verwandtes System mit einem anderen Periodenintervall zu wechseln. Beispielsweise hat die &lt;a class="wiki_link" href="/Bernhard%20Stopper"&gt;Stopper-Stimmung&lt;/a&gt;, bei der die reine Duodezime (3:1) in 19 gleiche Teile geteilt wird, beinahe dieselben Intervalle wie das verbreitete 12edo, jedoch in einem Primsystem, während etwa &lt;a class="wiki_link" href="/27edt"&gt;27edt&lt;/a&gt;, bei der eine Duodezime in 27 gleiche Teile geteilt wird, ein Nicht-Prim-System mit beinahe identischen Tönen wie &lt;a class="wiki_link" href="/17edo"&gt;17edo&lt;/a&gt; ist. Überhaupt gibt es ja für jedes Prim-EDO ein Nicht-Prim-System mit identischen Intervallgrössen und einer Doppeloktave (4:1) als Periode.&lt;br /&gt;
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All diese Dinge sind übrigens nur bei &amp;quot;tiefen&amp;quot; Zahlen von Bedeutung. Je höher die Anzahl Töne und je feiner die Auflösung, desto weniger wird der Unterschied zwischen einer &lt;em&gt;komplett&lt;/em&gt; gleichförmigen und einer nur &lt;em&gt;beinahe&lt;/em&gt; gleichförmigen Skala ins Gewicht fallen und irgendwann völig unhörbar werden.&lt;br /&gt;
All diese Dinge sind übrigens nur bei &amp;quot;tiefen&amp;quot; Zahlen von Bedeutung. Je höher die Anzahl Töne und je feiner die Auflösung, desto weniger wird der Unterschied zwischen einer &lt;em&gt;komplett&lt;/em&gt; gleichförmigen und einer nur &lt;em&gt;beinahe&lt;/em&gt; gleichförmigen Skala ins Gewicht fallen und irgendwann völig unhörbar werden.&lt;br /&gt;
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