Primodalität
Primodalität (primodality) ist eine neue Theorie der Harmonie in reiner Stimmung, die von der Xenharmonie-Komponistin und -Theoristin Zhea Erose entwickelt wurde. Die Theorie behandelt vertikale Obertonreihen-Akkorde, die durch die Auswahl eines konkreten Teilton als Grundton und den anschließenden Aufbau einer harmonischen Struktur auf den Grundton konstruiert werden. Dabei ergebe jeder Prim-Teilton seine besondere Klangfarbe und seine Identität, daher der Begriff Primodalität. Wesentlich sei dabei die sogenannte "gestalt", also die Charakteristik des gesamten vertikalen Zusammenklangs: diese Tonfarbe ändere sich, je nach dem Teilton, auf dem das Akkord basiert. Zum Beispiel sei die undezimale (auf dem Teilton 11 basierende) Identität zwar bei einzelnen Intervallen wie 11:13 oder 11:14 nicht hörbar, aber diese Identität werde deutlich, wenn alle Töne in einem großen Undezimal-Akkord oder in einer gesamten Undezimal-Skala erklingen.