Sensi: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Sensi-Temperatur ist, ähnlich wie die [[Orwell|Orwell-Temperatur]], für traditionsorientierte Musik weniger geeignet, da sie zwar Approximationen für eine Reihe konsonanter Intervalle enthält, jedoch anderer bzw. mit anderen Beziehungen als die für die westliche Tradition bestimmende [[mitteltönig|mitteltönige]]. So enthält die achttönige MOS-Skala | Die Sensi-Temperatur ist, ähnlich wie die [[Orwell|Orwell-Temperatur]], für traditionsorientierte Musik weniger geeignet, da sie zwar Approximationen für eine Reihe konsonanter Intervalle enthält, jedoch anderer bzw. mit anderen Beziehungen als die für die westliche Tradition bestimmende [[mitteltönig|mitteltönige]]. So enthält die achttönige MOS-Skala keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - die [[Naturterz|reine grosse Terz (5/4)]] enthät sie gar nicht, die reine kleine Terz 6/5 nur in Form des [[126_125|Starling-Vierklangs]]. Hingegen enthält sie enen "Dur"- und einen "Moll"-Dreiklang mit septimalen Terzen 9/7 und 7/6. Damit hat sie einiges Potential für dezidiert xenharmonische Musik. | ||
keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - die [[Naturterz|reine grosse Terz (5/4)]] enthät sie gar nicht, die reine kleine Terz 6/5 nur in Form des [[126_125|Starling-Vierklangs]]. Hingegen enthält sie enen "Dur"- und einen "Moll"-Dreiklang mit septimalen Terzen 9/7 und 7/6. Damit hat sie einiges Potential für dezidiert xenharmonische Musik. | |||
[[Gleichstufige Tonsysteme]], die Sensi unterstützen, sind unter anderem [[19edo]], [[27edo]] und [[46edo]]. | [[Gleichstufige Tonsysteme]], die Sensi unterstützen, sind unter anderem [[19edo]], [[27edo]] und [[46edo]]. | ||
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Die Sensi-Temperatur ist, ähnlich wie die <a class="wiki_link" href="/Orwell">Orwell-Temperatur</a>, für traditionsorientierte Musik weniger geeignet, da sie zwar Approximationen für eine Reihe konsonanter Intervalle enthält, jedoch anderer bzw. mit anderen Beziehungen als die für die westliche Tradition bestimmende <a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig">mitteltönige</a>. So enthält die achttönige MOS-Skala | Die Sensi-Temperatur ist, ähnlich wie die <a class="wiki_link" href="/Orwell">Orwell-Temperatur</a>, für traditionsorientierte Musik weniger geeignet, da sie zwar Approximationen für eine Reihe konsonanter Intervalle enthält, jedoch anderer bzw. mit anderen Beziehungen als die für die westliche Tradition bestimmende <a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig">mitteltönige</a>. So enthält die achttönige MOS-Skala keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - die <a class="wiki_link" href="/Naturterz">reine grosse Terz (5/4)</a> enthät sie gar nicht, die reine kleine Terz 6/5 nur in Form des <a class="wiki_link" href="/126_125">Starling-Vierklangs</a>. Hingegen enthält sie enen &quot;Dur&quot;- und einen &quot;Moll&quot;-Dreiklang mit septimalen Terzen 9/7 und 7/6. Damit hat sie einiges Potential für dezidiert xenharmonische Musik.<br /> | ||
keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - die <a class="wiki_link" href="/Naturterz">reine grosse Terz (5/4)</a> enthät sie gar nicht, die reine kleine Terz 6/5 nur in Form des <a class="wiki_link" href="/126_125">Starling-Vierklangs</a>. Hingegen enthält sie enen &quot;Dur&quot;- und einen &quot;Moll&quot;-Dreiklang mit septimalen Terzen 9/7 und 7/6. Damit hat sie einiges Potential für dezidiert xenharmonische Musik.<br /> | |||
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In 19edo hängen die acht- und die elftönige MOS-Skala so zusammen, das jeweils die eine das Komplement der anderen bildet. (Und die neunzehntönige MOS-Skala degnereriert dort zu der völlig gleichförmigen Skala aus sämtlichen Tönen von 19edo.)</body></html></pre></div> | In 19edo hängen die acht- und die elftönige MOS-Skala so zusammen, das jeweils die eine das Komplement der anderen bildet. (Und die neunzehntönige MOS-Skala degnereriert dort zu der völlig gleichförmigen Skala aus sämtlichen Tönen von 19edo.)</body></html></pre></div> | ||
Version vom 22. Juni 2016, 07:23 Uhr
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Original Wikitext content:
<span style="display: block; text-align: right;">[[xenharmonic/Sensipent family|English]] </span> [[xenharmonie/Reguläre Temperaturen|Einführungsartikel reguläre Temperaturen]] Der Name "Sensi" leitet sich her vom englischen Wort "semi-sixth", also Halb-Sexte. Dies bezieht sich auf den Generator dieser Temperatur, welcher als die Hälfte einer grossen Sexte (5/3) definiert ist, ein ziemlich xenharmonisches Intervall, das zwischen grosser Terz und reiner Quarte liegt. Im 7-[[Limit]]-[[Intervallraum]] kann der Sensi-Generator mit dem Intervall 9/7 identifiziert werden, der übergrossen septimalen Terz, die noch leicht hochtemperiert wird, in der Erweiterung auf 13-Limit alternativ mit dem Intervall 13/10 (welches leicht herabtemperiert wird). Austemperierte [[Komma|Kommas]] sind entsprechend unter anderem: in 7-Limit: 245/243 (14.19 Cent), der Unterschied zwischen einer grossen Sexte 5/3 und zwei septimalen grossen Terzen 9/7 in 13-Limit: 91/90 (19.13 Cent), der Unterschied zwischen 13/10 und 9/7 Ferner auch [[126_125|126/125 (Starling-Komma, septimales Semikomma)]] [todo weitere Kommas] 7 Generatorschritte führen oktavreduziert zur Approximation der reinen Quinte 3/2, die Skala aus einem Grundton und 7 Generatorschritten bildet gleichzeitig eine achttönige [[MOS-Skalen|MOS-Skala]]. Weitere MOS-Skalen gibt es mit 11 und 19 Tönen. [[media type="file" key="sensi8_19edo.mp3" width="240" height="20"]] Sensi[8]-Skala ssLssLsL, in [[19edo]] Die Sensi-Temperatur ist, ähnlich wie die [[Orwell|Orwell-Temperatur]], für traditionsorientierte Musik weniger geeignet, da sie zwar Approximationen für eine Reihe konsonanter Intervalle enthält, jedoch anderer bzw. mit anderen Beziehungen als die für die westliche Tradition bestimmende [[mitteltönig|mitteltönige]]. So enthält die achttönige MOS-Skala keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - die [[Naturterz|reine grosse Terz (5/4)]] enthät sie gar nicht, die reine kleine Terz 6/5 nur in Form des [[126_125|Starling-Vierklangs]]. Hingegen enthält sie enen "Dur"- und einen "Moll"-Dreiklang mit septimalen Terzen 9/7 und 7/6. Damit hat sie einiges Potential für dezidiert xenharmonische Musik. [[Gleichstufige Tonsysteme]], die Sensi unterstützen, sind unter anderem [[19edo]], [[27edo]] und [[46edo]]. In 19edo hängen die acht- und die elftönige MOS-Skala so zusammen, das jeweils die eine das Komplement der anderen bildet. (Und die neunzehntönige MOS-Skala degnereriert dort zu der völlig gleichförmigen Skala aus sämtlichen Tönen von 19edo.)
Original HTML content:
<html><head><title>Sensi</title></head><body><span style="display: block; text-align: right;"><a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Sensipent%20family">English</a><br /> </span><br /> <a class="wiki_link" href="http://xenharmonie.wikispaces.com/Regul%C3%A4re%20Temperaturen">Einführungsartikel reguläre Temperaturen</a><br /> <br /> Der Name "Sensi" leitet sich her vom englischen Wort "semi-sixth", also Halb-Sexte. Dies bezieht sich auf den Generator dieser Temperatur, welcher als die Hälfte einer grossen Sexte (5/3) definiert ist, ein ziemlich xenharmonisches Intervall, das zwischen grosser Terz und reiner Quarte liegt. Im 7-<a class="wiki_link" href="/Limit">Limit</a>-<a class="wiki_link" href="/Intervallraum">Intervallraum</a> kann der Sensi-Generator mit dem Intervall 9/7 identifiziert werden, der übergrossen septimalen Terz, die noch leicht hochtemperiert wird, in der Erweiterung auf 13-Limit alternativ mit dem Intervall 13/10 (welches leicht herabtemperiert wird). Austemperierte <a class="wiki_link" href="/Komma">Kommas</a> sind entsprechend unter anderem:<br /> <br /> in 7-Limit: 245/243 (14.19 Cent), der Unterschied zwischen einer grossen Sexte 5/3 und zwei septimalen grossen Terzen 9/7<br /> in 13-Limit: 91/90 (19.13 Cent), der Unterschied zwischen 13/10 und 9/7<br /> <br /> Ferner auch <a class="wiki_link" href="/126_125">126/125 (Starling-Komma, septimales Semikomma)</a><br /> [todo weitere Kommas]<br /> <br /> 7 Generatorschritte führen oktavreduziert zur Approximation der reinen Quinte 3/2, die Skala aus einem Grundton und 7 Generatorschritten bildet gleichzeitig eine achttönige <a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen">MOS-Skala</a>. Weitere MOS-Skalen gibt es mit 11 und 19 Tönen.<br /> <br /> <!-- ws:start:WikiTextMediaRule:0:<img src="http://www.wikispaces.com/site/embedthumbnail/file-audio/sensi8_19edo.mp3?h=20&w=240" class="WikiMedia WikiMediaFile" id="wikitext@@media@@type=&quot;file&quot; key=&quot;sensi8_19edo.mp3&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;20&quot;" title="Local Media File"height="20" width="240"/> --><embed src="/s/mediaplayer.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" width="240" height="20" wmode="transparent" flashvars="file=http%253A%252F%252Fxenharmonie.wikispaces.com%252Ffile%252Fview%252Fsensi8_19edo.mp3?file_extension=mp3&autostart=false&repeat=false&showdigits=true&showfsbutton=false&width=240&height=20"></embed><!-- ws:end:WikiTextMediaRule:0 --><br /> Sensi[8]-Skala ssLssLsL, in <a class="wiki_link" href="/19edo">19edo</a><br /> <br /> Die Sensi-Temperatur ist, ähnlich wie die <a class="wiki_link" href="/Orwell">Orwell-Temperatur</a>, für traditionsorientierte Musik weniger geeignet, da sie zwar Approximationen für eine Reihe konsonanter Intervalle enthält, jedoch anderer bzw. mit anderen Beziehungen als die für die westliche Tradition bestimmende <a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig">mitteltönige</a>. So enthält die achttönige MOS-Skala keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - die <a class="wiki_link" href="/Naturterz">reine grosse Terz (5/4)</a> enthät sie gar nicht, die reine kleine Terz 6/5 nur in Form des <a class="wiki_link" href="/126_125">Starling-Vierklangs</a>. Hingegen enthält sie enen "Dur"- und einen "Moll"-Dreiklang mit septimalen Terzen 9/7 und 7/6. Damit hat sie einiges Potential für dezidiert xenharmonische Musik.<br /> <br /> <a class="wiki_link" href="/Gleichstufige%20Tonsysteme">Gleichstufige Tonsysteme</a>, die Sensi unterstützen, sind unter anderem <a class="wiki_link" href="/19edo">19edo</a>, <a class="wiki_link" href="/27edo">27edo</a> und <a class="wiki_link" href="/46edo">46edo</a>.<br /> <br /> In 19edo hängen die acht- und die elftönige MOS-Skala so zusammen, das jeweils die eine das Komplement der anderen bildet. (Und die neunzehntönige MOS-Skala degnereriert dort zu der völlig gleichförmigen Skala aus sämtlichen Tönen von 19edo.)</body></html>