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Die Familie der Orwell-Temperaturen leitet ihren Namen aus der Beobachtung ab, dass 19/84, d.h. 19 Schritte von [[84edo]], ein guter Generator dafür ist. Es ist eine interessante Temperatur in Bezug auf die Unterstützung von reinen Intervallen im 7- und 11-[[Limit]], also Intervallen unter Einbezug des siebten und elften Obertons.
Die Familie der Orwell-Temperaturen leitet ihren Namen aus der Beobachtung ab, dass 19/84, d.h. 19 Schritte von [[84edo]], ein guter Generator dafür ist. Es ist eine interessante Temperatur in Bezug auf die Unterstützung von reinen Intervallen im 7- und 11-[[Limit]], also Intervallen unter Einbezug des siebten und elften Obertons.


Generator ist eine Approximation von 7/6, dem Unterschied zwischen [[Naturseptime|Naturseptime (Frequenzverhältnis 7/4)]] und reiner Quinte (3/2) - eine Art besonders kleine Terz, die leicht hochtemperiert wird. 7 Generatorschritte ergeben eine Approximation der reinen Duodezime (3:1), oktavreduziert also eine reine Quinte, acht Generatorschritte dementsprechend oktavreduziert eine Naturseptime (7/4). Ferner ergeben drei Generatorschritte eine Approximation für das Komplement der reinen grossen Terz (8/5), drei Generatorschritte abwärts also oktavreduziert eine reine grosse Terz (5/4). Schliesslich ergeben zwei Generatorschritte eine Approximation des [[Alphorn-Fa|Alphorn-Fa (11/8)]].  
Generator ist eine Approximation von 7/6, dem Unterschied zwischen [[Naturseptime|Naturseptime (Frequenzverhältnis 7/4)]] und reiner Quinte (3/2) - eine Art besonders kleine Terz, die leicht hochtemperiert wird. 7 Generatorschritte ergeben eine Approximation der reinen Duodezime (3:1), oktavreduziert also eine reine Quinte, acht Generatorschritte dementsprechend oktavreduziert eine Naturseptime (7/4). Ferner ergeben drei Generatorschritte eine Approximation für das Komplement der reinen grossen Terz (8/5), drei Generatorschritte abwärts also oktavreduziert eine reine grosse Terz (5/4). Schliesslich ergeben zwei Generatorschritte eine Approximation des [[Alphorn-Fa|Alphorn-Fa (11/8)]].


In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen Akkord, der als Orwell-Vierklang bekannt ist.
In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen Akkord, der als **Orwell-Vierklang** bekannt ist.


[Todo audio example]
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[Todo austemperierte Kommas]
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An [[MOS-Skalen]] gibt es: eine neuntönige der Form 4L+5s (also vier grosse und 5 kleine Intervalle) sowie eine dreizehntönige der Form 9L+4s (neun grosse und 4 kleine Intervalle). Sie unterscheiden sich relativ stark von den herkömmlichen, der [[mitteltönig|mitteltönigen Temperatur]] verpflichteten diatonischen Skalen in [[12edo]], sind für traditionsorientierte Musik also weniger gut zu gebrauchen, umso besser natürlich für dezidiert xenharmonische Musik.
[[Gleichstufige Tonsysteme]], die Orwell unterstützen, sind unter anderem [[22edo]], [[31edo]], [[53edo]] und, wie gesagt, [[84edo]].
 
An [[MOS-Skalen]] gibt es: eine neuntönige der Form 4L+5s (also vier grosse und 5 kleine Intervalle) sowie eine dreizehntönige der Form 9L+4s (neun grosse und 4 kleine Intervalle); ferner noch solche mit 22 und 31 Tönen. Sie unterscheiden sich relativ stark von den herkömmlichen, der [[mitteltönig|mitteltönigen Temperatur]] verpflichteten diatonischen Skalen in [[12edo]], - die neuntönige Orwell-Skala enthält zum Beispiel keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - sind für traditionsorientierte Musik also weniger gut zu gebrauchen, umso besser natürlich für dezidiert xenharmonische Musik.


[Todo Audio examples]
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[[Gleichstufige Tonsysteme]], die Orwell unterstützen, sind unter anderem [[22edo]], [[31edo]], [[53edo]] und, wie gesagt, [[84edo]].


Mehr Informationen inkl. Musikbeispiele sind zu finden im [[xenharmonic/Orwell|englischen Xenharnonic Wiki]].</pre></div>
Mehr Informationen inkl. Musikbeispiele sind zu finden im [[xenharmonic/Orwell|englischen Xenharnonic Wiki]].</pre></div>
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Die Familie der Orwell-Temperaturen leitet ihren Namen aus der Beobachtung ab, dass 19/84, d.h. 19 Schritte von &lt;a class="wiki_link" href="/84edo"&gt;84edo&lt;/a&gt;, ein guter Generator dafür ist. Es ist eine interessante Temperatur in Bezug auf die Unterstützung von reinen Intervallen im 7- und 11-&lt;a class="wiki_link" href="/Limit"&gt;Limit&lt;/a&gt;, also Intervallen unter Einbezug des siebten und elften Obertons.&lt;br /&gt;
Die Familie der Orwell-Temperaturen leitet ihren Namen aus der Beobachtung ab, dass 19/84, d.h. 19 Schritte von &lt;a class="wiki_link" href="/84edo"&gt;84edo&lt;/a&gt;, ein guter Generator dafür ist. Es ist eine interessante Temperatur in Bezug auf die Unterstützung von reinen Intervallen im 7- und 11-&lt;a class="wiki_link" href="/Limit"&gt;Limit&lt;/a&gt;, also Intervallen unter Einbezug des siebten und elften Obertons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Generator ist eine Approximation von 7/6, dem Unterschied zwischen &lt;a class="wiki_link" href="/Naturseptime"&gt;Naturseptime (Frequenzverhältnis 7/4)&lt;/a&gt; und reiner Quinte (3/2) - eine Art besonders kleine Terz, die leicht hochtemperiert wird. 7 Generatorschritte ergeben eine Approximation der reinen Duodezime (3:1), oktavreduziert also eine reine Quinte, acht Generatorschritte dementsprechend oktavreduziert eine Naturseptime (7/4). Ferner ergeben drei Generatorschritte eine Approximation für das Komplement der reinen grossen Terz (8/5), drei Generatorschritte abwärts also oktavreduziert eine reine grosse Terz (5/4). Schliesslich ergeben zwei Generatorschritte eine Approximation des &lt;a class="wiki_link" href="/Alphorn-Fa"&gt;Alphorn-Fa (11/8)&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Generator ist eine Approximation von 7/6, dem Unterschied zwischen &lt;a class="wiki_link" href="/Naturseptime"&gt;Naturseptime (Frequenzverhältnis 7/4)&lt;/a&gt; und reiner Quinte (3/2) - eine Art besonders kleine Terz, die leicht hochtemperiert wird. 7 Generatorschritte ergeben eine Approximation der reinen Duodezime (3:1), oktavreduziert also eine reine Quinte, acht Generatorschritte dementsprechend oktavreduziert eine Naturseptime (7/4). Ferner ergeben drei Generatorschritte eine Approximation für das Komplement der reinen grossen Terz (8/5), drei Generatorschritte abwärts also oktavreduziert eine reine grosse Terz (5/4). Schliesslich ergeben zwei Generatorschritte eine Approximation des &lt;a class="wiki_link" href="/Alphorn-Fa"&gt;Alphorn-Fa (11/8)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen Akkord, der als Orwell-Vierklang bekannt ist.&lt;br /&gt;
In summa erreicht man also wichtige Intervalle der 11-Limit-Obertonskala mit relativ wenig Schritten - gleich mit den ersten drei Generatorschritten sogar. Ein Grundton plus Töne der ersten drei Generatorschritte darüber bilden zusammen einen Akkord, der als &lt;strong&gt;Orwell-Vierklang&lt;/strong&gt; bekannt ist.&lt;br /&gt;
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An &lt;a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen"&gt;MOS-Skalen&lt;/a&gt; gibt es: eine neuntönige der Form 4L+5s (also vier grosse und 5 kleine Intervalle) sowie eine dreizehntönige der Form 9L+4s (neun grosse und 4 kleine Intervalle). Sie unterscheiden sich relativ stark von den herkömmlichen, der &lt;a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig"&gt;mitteltönigen Temperatur&lt;/a&gt; verpflichteten diatonischen Skalen in &lt;a class="wiki_link" href="/12edo"&gt;12edo&lt;/a&gt;, sind für traditionsorientierte Musik also weniger gut zu gebrauchen, umso besser natürlich für dezidiert xenharmonische Musik.&lt;br /&gt;
&lt;a class="wiki_link" href="/Gleichstufige%20Tonsysteme"&gt;Gleichstufige Tonsysteme&lt;/a&gt;, die Orwell unterstützen, sind unter anderem &lt;a class="wiki_link" href="/22edo"&gt;22edo&lt;/a&gt;, &lt;a class="wiki_link" href="/31edo"&gt;31edo&lt;/a&gt;, &lt;a class="wiki_link" href="/53edo"&gt;53edo&lt;/a&gt; und, wie gesagt, &lt;a class="wiki_link" href="/84edo"&gt;84edo&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An &lt;a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen"&gt;MOS-Skalen&lt;/a&gt; gibt es: eine neuntönige der Form 4L+5s (also vier grosse und 5 kleine Intervalle) sowie eine dreizehntönige der Form 9L+4s (neun grosse und 4 kleine Intervalle); ferner noch solche mit 22 und 31 Tönen. Sie unterscheiden sich relativ stark von den herkömmlichen, der &lt;a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig"&gt;mitteltönigen Temperatur&lt;/a&gt; verpflichteten diatonischen Skalen in &lt;a class="wiki_link" href="/12edo"&gt;12edo&lt;/a&gt;, - die neuntönige Orwell-Skala enthält zum Beispiel keinen herkömmlichen Dur- oder Molldreiklang - sind für traditionsorientierte Musik also weniger gut zu gebrauchen, umso besser natürlich für dezidiert xenharmonische Musik.&lt;br /&gt;
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Mehr Informationen inkl. Musikbeispiele sind zu finden im &lt;a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Orwell"&gt;englischen Xenharnonic Wiki&lt;/a&gt;.&lt;/body&gt;&lt;/html&gt;</pre></div>
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