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| | | de = Mikroton |
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| | Ein '''Mikroton''' ist ein [[Intervallmaß]], das für alle denkbaren musikalischen und musikwissenschaftlichen Zwecke ausreichend präzise ist. Neben seiner hohen Genauigkeit zeichnet es sich durch eine gewisse [[Neutralität]] gegenüber allen gängigen [[Tonsystemen]]en aus: es begünstigt weder die [[12edo|Zwölfstufigkeit]] noch überhaupt die [[Oktave]]. |
| <div style="width:100%; max-height:400pt; overflow:auto; background-color:#f8f9fa; border: 1px solid #eaecf0; padding:0em"><pre style="margin:0px;border:none;background:none;word-wrap:break-word;white-space: pre-wrap ! important" class="old-revision-html">Ein **Mikroton** ist ein (satirisches) [[Intervallmaß]], das für alle denkbaren musikalischen und musikwissenschaftlichen Zwecke ausreichend präzise ist. Neben seiner hohen Genauigkeit zeichnet es sich durch größtmögliche [[Neutralität]] gegenüber allen gängigen [[Tonsystem|Tonsystemen]] aus: es begünstigt weder die [[12edo|Zwölfstufigkeit]] noch überhaupt die [[Oktave]].
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| Ein Mikroton (**1µt**) ist der Millionstel eines [[Ton|Tons]]. (nach der Definition von Aristoxenus das Intervall zwischen reiner Quinte und reiner Quarte. 9/8, ca. 204 Cent siehe http://www.tonalsoft.com/monzo/aristoxenus/aristoxenus.aspx) Das entspricht 2,0391e-4 [[Cent]]. | | Ein echter Mikroton ('''1µt''') sollte definiert sein als der millionste Teil eines [[Ton]]s. |
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| | == Die Mikroton-Herausforderung == |
| | Ein Mikroton ist ein wirklich sehr kleines Intervall: erst 4904 µt machen ein Cent aus, und eine Oktave umfasst sage und schreibe 5.884.949 µt. |
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| | Zwei Töne mit dem [[Intervall|Unterschied]] von einem Mikroton zueinander bilden eine sehr langsame [[Schwebung]] aus; je nach Tonhöhe muss man viel Zeit mitbringen, um sie überhaupt zu bemerken. Die Schwebungsfrequenz beträgt |
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| Zwei Töne mit dem [[Intervall|Unterschied]] von einem Mikroton zueinander bilden eine sehr langsame [[Schwebung]] aus; je nach Tonhöhe muss man mehr oder weniger Zeit mitbringen, um sie überhaupt zu bemerken. Die Schwebungsfrequenz beträgt
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| * an der oberen Hörschwelle (20 kHz) 7 Minuten | | * an der oberen Hörschwelle (20 kHz) 7 Minuten |
| * im Bereich [[http://de.wikipedia.org/wiki/Auditive_Wahrnehmung|der höchsten Sensibilität]] (4 KHz) 35 Minuten | | * im Bereich [http://de.wikipedia.org/wiki/Auditive_Wahrnehmung der höchsten Sensibilität] (4 kHz) 35 Minuten |
| * an der unteren Hörschwelle (16 Hz) 7 Tage | | * an der unteren Hörschwelle (16 Hz) 7 Tage |
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| Eine Oktave ist nur um einen Hauch größer als 5884949 µt. ;)
| | Ist in Anbetracht dessen eine Mikroton-Erfahrung überhaupt möglich? |
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| | [[Kategorie:Intervallmaß]] |
| <h4>Original HTML content:</h4>
| | [[Kategorie:Metrik]] |
| <div style="width:100%; max-height:400pt; overflow:auto; background-color:#f8f9fa; border: 1px solid #eaecf0; padding:0em"><pre style="margin:0px;border:none;background:none;word-wrap:break-word;width:200%;white-space: pre-wrap ! important" class="old-revision-html"><html><head><title>Mikroton</title></head><body>Ein <strong>Mikroton</strong> ist ein (satirisches) <a class="wiki_link" href="/Intervallma%C3%9F">Intervallmaß</a>, das für alle denkbaren musikalischen und musikwissenschaftlichen Zwecke ausreichend präzise ist. Neben seiner hohen Genauigkeit zeichnet es sich durch größtmögliche <a class="wiki_link" href="/Neutralit%C3%A4t">Neutralität</a> gegenüber allen gängigen <a class="wiki_link" href="/Tonsystem">Tonsystemen</a> aus: es begünstigt weder die <a class="wiki_link" href="/12edo">Zwölfstufigkeit</a> noch überhaupt die <a class="wiki_link" href="/Oktave">Oktave</a>.<br />
| | [[Category:Satire]] |
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| Ein Mikroton (<strong>1µt</strong>) ist der Millionstel eines <a class="wiki_link" href="/Ton">Tons</a>. (nach der Definition von Aristoxenus das Intervall zwischen reiner Quinte und reiner Quarte. 9/8, ca. 204 Cent siehe <!-- ws:start:WikiTextUrlRule:24:http://www.tonalsoft.com/monzo/aristoxenus/aristoxenus.aspx --><a class="wiki_link_ext" href="http://www.tonalsoft.com/monzo/aristoxenus/aristoxenus.aspx" rel="nofollow">http://www.tonalsoft.com/monzo/aristoxenus/aristoxenus.aspx</a><!-- ws:end:WikiTextUrlRule:24 -->) Das entspricht 2,0391e-4 <a class="wiki_link" href="/Cent">Cent</a>.<br />
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| Zwei Töne mit dem <a class="wiki_link" href="/Intervall">Unterschied</a> von einem Mikroton zueinander bilden eine sehr langsame <a class="wiki_link" href="/Schwebung">Schwebung</a> aus; je nach Tonhöhe muss man mehr oder weniger Zeit mitbringen, um sie überhaupt zu bemerken. Die Schwebungsfrequenz beträgt<br />
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| <ul><li>an der oberen Hörschwelle (20 kHz) 7 Minuten</li><li>im Bereich <a class="wiki_link_ext" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Auditive_Wahrnehmung" rel="nofollow">der höchsten Sensibilität</a> (4 KHz) 35 Minuten</li><li>an der unteren Hörschwelle (16 Hz) 7 Tage</li></ul><br />
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| Eine Oktave ist nur um einen Hauch größer als 5884949 µt. ;)</body></html></pre></div>
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Ein Mikroton ist ein Intervallmaß, das für alle denkbaren musikalischen und musikwissenschaftlichen Zwecke ausreichend präzise ist. Neben seiner hohen Genauigkeit zeichnet es sich durch eine gewisse Neutralität gegenüber allen gängigen Tonsystemenen aus: es begünstigt weder die Zwölfstufigkeit noch überhaupt die Oktave.
Ein echter Mikroton (1µt) sollte definiert sein als der millionste Teil eines Tons.
Intervalle im Vergleich
| Name
|
Größe in Cent
|
| Ton
|
203.91000173077
|
| Milliton
|
0.20391000173077
|
| Mikroton
|
0.00020391000173077
|
Die Mikroton-Herausforderung
Ein Mikroton ist ein wirklich sehr kleines Intervall: erst 4904 µt machen ein Cent aus, und eine Oktave umfasst sage und schreibe 5.884.949 µt.
Zwei Töne mit dem Unterschied von einem Mikroton zueinander bilden eine sehr langsame Schwebung aus; je nach Tonhöhe muss man viel Zeit mitbringen, um sie überhaupt zu bemerken. Die Schwebungsfrequenz beträgt
- an der oberen Hörschwelle (20 kHz) 7 Minuten
- im Bereich der höchsten Sensibilität (4 kHz) 35 Minuten
- an der unteren Hörschwelle (16 Hz) 7 Tage
Ist in Anbetracht dessen eine Mikroton-Erfahrung überhaupt möglich?