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Aus der Definition des Generatorintervalls sowie dem Austemperieren des Diaschismas schliesslich lässt sich herleiten, dass zwei Generatorschritte vom Tritonus aus abwärts zu einem Intervall vom Charakter der reinen grossen Terz (5/4) führen.
Aus der Definition des Generatorintervalls sowie dem Austemperieren des Diaschismas schliesslich lässt sich herleiten, dass zwei Generatorschritte vom Tritonus aus abwärts zu einem Intervall vom Charakter der reinen grossen Terz (5/4) führen.


Pajara ist eine interessante Temperatur im Hinblick auf Intervalle, deren Frequenzverhältnis die Primzahl 7 enthält (prominentestes Beispiel ist die Naturseptime 7/4). Insbesondere bieten Pajara-Systeme in der Regel gute Approximationen für den Vierklang, der aus den Obertönen 4 bis 7 besteht (ein Akkord, der einem Dominantseptakkord ähnelt). Wenn der Dur-Dreiklang (Obertöne 4 bis 6) als natürlicher Grundbaustein in [[mitteltönig|mitteltönigen]] Systemen gesehen werden kann, so erscheint der Dur-Vierklang aus den Obertönen 4 bis 7 als natürlicher Grunbaustein für Pajara-Harmonie.
Pajara ist eine interessante Temperatur im Hinblick auf Intervalle, deren Frequenzverhältnis die Primzahl 7 enthält (prominentestes Beispiel ist die Naturseptime 7/4). Insbesondere bieten Pajara-Systeme in der Regel gute Approximationen für den Vierklang, der aus den Obertönen 4 bis 7 besteht (ein Akkord, der einem Dominantseptakkord ähnelt). Wenn der Dur-Dreiklang (Obertöne 4 bis 6) als natürlicher Grundbaustein in [[mitteltönig|mitteltönigen]] Systemen gesehen werden kann, so erscheint der Dur-Vierklang aus den Obertönen 4 bis 7 als natürlicher Grundbaustein für Pajara-Harmonie.


Wichtige gleichstufige Stimmungen, die Pajara unterstützen, sind [[22edo]], [[32edo]], [[34edo]], in Grenzen [[10edo]].
Wichtige gleichstufige Stimmungen, die Pajara unterstützen, sind [[22edo]], [[32edo]], [[34edo]], in Grenzen [[10edo]].


Die pentatonische [[MOS-Skalen|MOS-Skala]] (bis zum Tritonus gehend) hat die Form 1L 4s. s Ist dabei der Generator, also ein "grosser Halbton", und L ein "kleiner Ganzton". Auf eine Oktave verdoppelt, erhält man eine MOS-Skala vom Typ 2L 8s. Diese symmetrische dekatonische Skala sowie eine nahe verwandte vom Typ LsssLsssss wurden beide erfunden bzw. entdeckt von [[Paul Erlich]] und [[Gene Ward Smith]].
Die pentatonische [[MOS-Skalen|MOS-Skala]] (bis zum Tritonus gehend) hat die Form 1L 4s. s Ist dabei der Generator, also ein "grosser Halbton", und L ein "kleiner Ganzton". Auf eine Oktave verdoppelt, erhält man eine MOS-Skala vom Typ 2L 8s. Diese symmetrische dekatonische Skala sowie eine nahe verwandte vom Typ LsssLsssss enthalten auf natürliche Weise eine Menge der oben genannten Basis-Vierklänge aus den Obertönen 4 bis 7. Beide wurden erfunden bzw. entdeckt von [[Paul Erlich]] und [[Gene Ward Smith]].


Weiterführender Artikel:
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Aus der Definition des Generatorintervalls sowie dem Austemperieren des Diaschismas schliesslich lässt sich herleiten, dass zwei Generatorschritte vom Tritonus aus abwärts zu einem Intervall vom Charakter der reinen grossen Terz (5/4) führen.&lt;br /&gt;
Aus der Definition des Generatorintervalls sowie dem Austemperieren des Diaschismas schliesslich lässt sich herleiten, dass zwei Generatorschritte vom Tritonus aus abwärts zu einem Intervall vom Charakter der reinen grossen Terz (5/4) führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Pajara ist eine interessante Temperatur im Hinblick auf Intervalle, deren Frequenzverhältnis die Primzahl 7 enthält (prominentestes Beispiel ist die Naturseptime 7/4). Insbesondere bieten Pajara-Systeme in der Regel gute Approximationen für den Vierklang, der aus den Obertönen 4 bis 7 besteht (ein Akkord, der einem Dominantseptakkord ähnelt). Wenn der Dur-Dreiklang (Obertöne 4 bis 6) als natürlicher Grundbaustein in &lt;a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig"&gt;mitteltönigen&lt;/a&gt; Systemen gesehen werden kann, so erscheint der Dur-Vierklang aus den Obertönen 4 bis 7 als natürlicher Grunbaustein für Pajara-Harmonie.&lt;br /&gt;
Pajara ist eine interessante Temperatur im Hinblick auf Intervalle, deren Frequenzverhältnis die Primzahl 7 enthält (prominentestes Beispiel ist die Naturseptime 7/4). Insbesondere bieten Pajara-Systeme in der Regel gute Approximationen für den Vierklang, der aus den Obertönen 4 bis 7 besteht (ein Akkord, der einem Dominantseptakkord ähnelt). Wenn der Dur-Dreiklang (Obertöne 4 bis 6) als natürlicher Grundbaustein in &lt;a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig"&gt;mitteltönigen&lt;/a&gt; Systemen gesehen werden kann, so erscheint der Dur-Vierklang aus den Obertönen 4 bis 7 als natürlicher Grundbaustein für Pajara-Harmonie.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Wichtige gleichstufige Stimmungen, die Pajara unterstützen, sind &lt;a class="wiki_link" href="/22edo"&gt;22edo&lt;/a&gt;, &lt;a class="wiki_link" href="/32edo"&gt;32edo&lt;/a&gt;, &lt;a class="wiki_link" href="/34edo"&gt;34edo&lt;/a&gt;, in Grenzen &lt;a class="wiki_link" href="/10edo"&gt;10edo&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Wichtige gleichstufige Stimmungen, die Pajara unterstützen, sind &lt;a class="wiki_link" href="/22edo"&gt;22edo&lt;/a&gt;, &lt;a class="wiki_link" href="/32edo"&gt;32edo&lt;/a&gt;, &lt;a class="wiki_link" href="/34edo"&gt;34edo&lt;/a&gt;, in Grenzen &lt;a class="wiki_link" href="/10edo"&gt;10edo&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
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Die pentatonische &lt;a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen"&gt;MOS-Skala&lt;/a&gt; (bis zum Tritonus gehend) hat die Form 1L 4s. s Ist dabei der Generator, also ein &amp;quot;grosser Halbton&amp;quot;, und L ein &amp;quot;kleiner Ganzton&amp;quot;. Auf eine Oktave verdoppelt, erhält man eine MOS-Skala vom Typ 2L 8s. Diese symmetrische dekatonische Skala sowie eine nahe verwandte vom Typ LsssLsssss wurden beide erfunden bzw. entdeckt von &lt;a class="wiki_link" href="/Paul%20Erlich"&gt;Paul Erlich&lt;/a&gt; und &lt;a class="wiki_link" href="/Gene%20Ward%20Smith"&gt;Gene Ward Smith&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Die pentatonische &lt;a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen"&gt;MOS-Skala&lt;/a&gt; (bis zum Tritonus gehend) hat die Form 1L 4s. s Ist dabei der Generator, also ein &amp;quot;grosser Halbton&amp;quot;, und L ein &amp;quot;kleiner Ganzton&amp;quot;. Auf eine Oktave verdoppelt, erhält man eine MOS-Skala vom Typ 2L 8s. Diese symmetrische dekatonische Skala sowie eine nahe verwandte vom Typ LsssLsssss enthalten auf natürliche Weise eine Menge der oben genannten Basis-Vierklänge aus den Obertönen 4 bis 7. Beide wurden erfunden bzw. entdeckt von &lt;a class="wiki_link" href="/Paul%20Erlich"&gt;Paul Erlich&lt;/a&gt; und &lt;a class="wiki_link" href="/Gene%20Ward%20Smith"&gt;Gene Ward Smith&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführender Artikel:&lt;br /&gt;
Weiterführender Artikel:&lt;br /&gt;
Paul Erlich, &amp;quot;Tuning, Tonality and 22-Tone Temperament.&amp;quot; Xenharmonicon 17, 1998. &lt;a class="wiki_link_ext" href="http://sethares.engr.wisc.edu/paperspdf/Erlich-22.pdf" rel="nofollow"&gt;http://sethares.engr.wisc.edu/paperspdf/Erlich-22.pdf&lt;/a&gt; (in englischer Sprache)&lt;/body&gt;&lt;/html&gt;</pre></div>
Paul Erlich, &amp;quot;Tuning, Tonality and 22-Tone Temperament.&amp;quot; Xenharmonicon 17, 1998. &lt;a class="wiki_link_ext" href="http://sethares.engr.wisc.edu/paperspdf/Erlich-22.pdf" rel="nofollow"&gt;http://sethares.engr.wisc.edu/paperspdf/Erlich-22.pdf&lt;/a&gt; (in englischer Sprache)&lt;/body&gt;&lt;/html&gt;</pre></div>
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