Äquivalenzintervall: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 13. April 2026, 01:41 Uhr
Als Äquivalenzintervall bezeichnet man das Intervall, das bei Konstruktion einer Skala unterteilt wird, analog zu der Oktave (2/1) in EDOs und anderen Skalen. Die Äquave unterscheidet sich von der Periode darin, dass zwei Tonhöhen, die sich um ein Vielfaches des Äquivalenzintervalls unterscheiden, als strukturell gleichwertig behandelt und mit dem gleichen Notennamen genannt werden. Dabei kann die Periode möglicherweise ein Bruchteil der Äquave sein.
Wenn das Äquivalenzintervall nicht die Oktave ist, sondern ein anderes einfaches reines Frequenzverhältnis, ergeben sich Skalen wie EDTs (z. B. die Bohlen-Pierce-Skala) und EDFs (z. B. Wendy Carlos' Alpha-, Beta- und Gamma-Skalen), die die "Tritave" (3/1) bzw. die reine Quinte 3/2 unterteilen.