24-EDO: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Unterteilung der Oktave in 24 gleiche Teile ist das am weitesten verbreitete xenharmonische/mikrotonale Tonsystem. Vom westlichen Tonsystem ausgehend ist es wohl die naheliegendste und einfachste Idee, die bisherige kleinste Einheit ihrerseits in 2 Teile zu teilen. Alle vertrauten Intervalle | Die Unterteilung der Oktave in 24 gleiche Teile ist das am weitesten verbreitete xenharmonische/mikrotonale Tonsystem. Vom westlichen Tonsystem ausgehend ist es wohl die naheliegendste und einfachste Idee, die bisherige kleinste Einheit ihrerseits in 2 Teile zu teilen. Alle vertrauten Intervalle von 12edo bleiben erhalten, und nicht zuletzt können Kompositionen in 24edo auf konventionellen Instrumenten gespielt werden - man benötigt allenfalls 2 Instrumente, die um einen Viertelton gegeneinander verstimmt sind. | ||
[[ | In Bezug auf die Approximation [[Reine Stimmungen|reiner Intervalle]] ist zu sagen, dass die traditionellen 5-[[Limit]]-Intervalle, also insbesondere Quinten, Quarten und Terzen, in 24edo genau gleich gut bzw.gleich schlecht repräsentiert sind wie in 12edo. Die [[Naturseptime|Naturseptime 7/4]] und andere 7-Limit-Intervalle erscheinen in 24edo auf anderen Tonhöhen als in 12edo, jedoch nicht wesentlich besser angenähert. Xenharmoniker, die Wert auf konsonante Intervalle legen, werden deshalb ggf. lieber mit [[22edo]] arbeiten, in welchem die Naturseptime sehr gut und Quinte und Terzen vergleichbar gut repräsentiert sind - oder aber sie werden gleich auf [[31edo]] wechseln, welches mit nur 6 zusätzlichen Tönen deutlich bessere Approximationen für eine große Anzahl reiner Intervalle bietet. | ||
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Die Unterteilung der Oktave in 24 gleiche Teile ist das am weitesten verbreitete xenharmonische/mikrotonale Tonsystem. Vom westlichen Tonsystem ausgehend ist es wohl die naheliegendste und einfachste Idee, die bisherige kleinste Einheit ihrerseits in 2 Teile zu teilen. Alle vertrauten Intervalle | Die Unterteilung der Oktave in 24 gleiche Teile ist das am weitesten verbreitete xenharmonische/mikrotonale Tonsystem. Vom westlichen Tonsystem ausgehend ist es wohl die naheliegendste und einfachste Idee, die bisherige kleinste Einheit ihrerseits in 2 Teile zu teilen. Alle vertrauten Intervalle von 12edo bleiben erhalten, und nicht zuletzt können Kompositionen in 24edo auf konventionellen Instrumenten gespielt werden - man benötigt allenfalls 2 Instrumente, die um einen Viertelton gegeneinander verstimmt sind.<br /> | ||
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In Bezug auf die Approximation <a class="wiki_link" href="/Reine%20Stimmungen">reiner Intervalle</a> ist zu sagen, dass die traditionellen 5-<a class="wiki_link" href="/Limit">Limit</a>-Intervalle, also insbesondere Quinten, Quarten und Terzen, in 24edo genau gleich gut bzw.gleich schlecht repräsentiert sind wie in 12edo. Die <a class="wiki_link" href="/Naturseptime">Naturseptime 7/4</a> und andere 7-Limit-Intervalle erscheinen in 24edo auf anderen Tonhöhen als in 12edo, jedoch nicht wesentlich besser angenähert. Xenharmoniker, die Wert auf konsonante Intervalle legen, werden deshalb ggf. lieber mit <a class="wiki_link" href="/22edo">22edo</a> arbeiten, in welchem die Naturseptime sehr gut und Quinte und Terzen vergleichbar gut repräsentiert sind - oder aber sie werden gleich auf <a class="wiki_link" href="/31edo">31edo</a> wechseln, welches mit nur 6 zusätzlichen Tönen deutlich bessere Approximationen für eine große Anzahl reiner Intervalle bietet.<br /> | |||
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