Superpyth: Unterschied zwischen den Versionen
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Superpythagoräische Temperaturen haben, wie die [[mitteltönig|mitteltönigen]], eine Quinte als Generator; doch im Gegensatz zu den mitteltönigen ist die Quinte bei den superpythagoräischen //höher// als die reine Quinte. Die dabei entstehenden [[MOS-Skalen]] haben dieselbe Struktur wie bei mitteltönigen Temperaturen; insbesondere gibt es auch eine diatonische Skala mit der Struktur 5L 2s (5 grosse und 2 kleine Intervalle). Die Qualitäten der Intervalle sind allerdings unterschiedlich. Die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Intervallen (also Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen) sind ausgeprägter, die grossen Terzen sind also besonders gross, die kleinen Terzen besonders klein. Diese Eigenschaften hat auch die [[pythagoräisch|reine | Superpythagoräische Temperaturen haben, wie die [[mitteltönig|mitteltönigen]], eine Quinte als Generator; doch im Gegensatz zu den mitteltönigen ist die Quinte bei den superpythagoräischen //höher// als die reine Quinte. Die dabei entstehenden [[MOS-Skalen]] haben dieselbe Struktur wie bei mitteltönigen Temperaturen; insbesondere gibt es auch eine diatonische Skala mit der Struktur 5L 2s (5 grosse und 2 kleine Intervalle). Die Qualitäten der Intervalle sind allerdings unterschiedlich. Die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Intervallen (also Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen) sind ausgeprägter, die grossen Terzen sind also besonders gross, die kleinen Terzen besonders klein. Diese Eigenschaften hat auch die [[pythagoräisch|reine pythagoräische Stimmung]] im Vergleich zu den mitteltönigen; bei den superpythagoräischen Temperaturen sind sie noch stärker ausgeprägt. Ebenso übrigens die Eigenschaft, dass Fis höher ist als Ges. Mitteltönige Stimmungen tendieren demgegenüber dazu, den Unterschied zwischen grossen und kleinen Intervallen zu mildern.</pre></div> | ||
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<div style="width:100%; max-height:400pt; overflow:auto; background-color:#f8f9fa; border: 1px solid #eaecf0; padding:0em"><pre style="margin:0px;border:none;background:none;word-wrap:break-word;width:200%;white-space: pre-wrap ! important" class="old-revision-html"><html><head><title>Superpyth</title></head><body>English: <a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Superpyth">xenharmonic/Superpyth</a><br /> | <div style="width:100%; max-height:400pt; overflow:auto; background-color:#f8f9fa; border: 1px solid #eaecf0; padding:0em"><pre style="margin:0px;border:none;background:none;word-wrap:break-word;width:200%;white-space: pre-wrap ! important" class="old-revision-html"><html><head><title>Superpyth</title></head><body>English: <a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Superpyth">xenharmonic/Superpyth</a><br /> | ||
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Superpythagoräische Temperaturen haben, wie die <a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig">mitteltönigen</a>, eine Quinte als Generator; doch im Gegensatz zu den mitteltönigen ist die Quinte bei den superpythagoräischen <em>höher</em> als die reine Quinte. Die dabei entstehenden <a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen">MOS-Skalen</a> haben dieselbe Struktur wie bei mitteltönigen Temperaturen; insbesondere gibt es auch eine diatonische Skala mit der Struktur 5L 2s (5 grosse und 2 kleine Intervalle). Die Qualitäten der Intervalle sind allerdings unterschiedlich. Die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Intervallen (also Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen) sind ausgeprägter, die grossen Terzen sind also besonders gross, die kleinen Terzen besonders klein. Diese Eigenschaften hat auch die <a class="wiki_link" href="/pythagor%C3%A4isch">reine | Superpythagoräische Temperaturen haben, wie die <a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig">mitteltönigen</a>, eine Quinte als Generator; doch im Gegensatz zu den mitteltönigen ist die Quinte bei den superpythagoräischen <em>höher</em> als die reine Quinte. Die dabei entstehenden <a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen">MOS-Skalen</a> haben dieselbe Struktur wie bei mitteltönigen Temperaturen; insbesondere gibt es auch eine diatonische Skala mit der Struktur 5L 2s (5 grosse und 2 kleine Intervalle). Die Qualitäten der Intervalle sind allerdings unterschiedlich. Die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Intervallen (also Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen) sind ausgeprägter, die grossen Terzen sind also besonders gross, die kleinen Terzen besonders klein. Diese Eigenschaften hat auch die <a class="wiki_link" href="/pythagor%C3%A4isch">reine pythagoräische Stimmung</a> im Vergleich zu den mitteltönigen; bei den superpythagoräischen Temperaturen sind sie noch stärker ausgeprägt. Ebenso übrigens die Eigenschaft, dass Fis höher ist als Ges. Mitteltönige Stimmungen tendieren demgegenüber dazu, den Unterschied zwischen grossen und kleinen Intervallen zu mildern.</body></html></pre></div> | ||
Version vom 16. Juli 2013, 07:26 Uhr
IMPORTED REVISION FROM WIKISPACES
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Original Wikitext content:
English: [[xenharmonic/Superpyth]] [[xenharmonie/Reguläre Temperaturen|Einführungsartikel reguläre Temperaturen]] Superpythagoräische Temperaturen haben, wie die [[mitteltönig|mitteltönigen]], eine Quinte als Generator; doch im Gegensatz zu den mitteltönigen ist die Quinte bei den superpythagoräischen //höher// als die reine Quinte. Die dabei entstehenden [[MOS-Skalen]] haben dieselbe Struktur wie bei mitteltönigen Temperaturen; insbesondere gibt es auch eine diatonische Skala mit der Struktur 5L 2s (5 grosse und 2 kleine Intervalle). Die Qualitäten der Intervalle sind allerdings unterschiedlich. Die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Intervallen (also Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen) sind ausgeprägter, die grossen Terzen sind also besonders gross, die kleinen Terzen besonders klein. Diese Eigenschaften hat auch die [[pythagoräisch|reine pythagoräische Stimmung]] im Vergleich zu den mitteltönigen; bei den superpythagoräischen Temperaturen sind sie noch stärker ausgeprägt. Ebenso übrigens die Eigenschaft, dass Fis höher ist als Ges. Mitteltönige Stimmungen tendieren demgegenüber dazu, den Unterschied zwischen grossen und kleinen Intervallen zu mildern.
Original HTML content:
<html><head><title>Superpyth</title></head><body>English: <a class="wiki_link" href="http://xenharmonic.wikispaces.com/Superpyth">xenharmonic/Superpyth</a><br /> <br /> <a class="wiki_link" href="http://xenharmonie.wikispaces.com/Regul%C3%A4re%20Temperaturen">Einführungsartikel reguläre Temperaturen</a><br /> <br /> Superpythagoräische Temperaturen haben, wie die <a class="wiki_link" href="/mittelt%C3%B6nig">mitteltönigen</a>, eine Quinte als Generator; doch im Gegensatz zu den mitteltönigen ist die Quinte bei den superpythagoräischen <em>höher</em> als die reine Quinte. Die dabei entstehenden <a class="wiki_link" href="/MOS-Skalen">MOS-Skalen</a> haben dieselbe Struktur wie bei mitteltönigen Temperaturen; insbesondere gibt es auch eine diatonische Skala mit der Struktur 5L 2s (5 grosse und 2 kleine Intervalle). Die Qualitäten der Intervalle sind allerdings unterschiedlich. Die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Intervallen (also Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen) sind ausgeprägter, die grossen Terzen sind also besonders gross, die kleinen Terzen besonders klein. Diese Eigenschaften hat auch die <a class="wiki_link" href="/pythagor%C3%A4isch">reine pythagoräische Stimmung</a> im Vergleich zu den mitteltönigen; bei den superpythagoräischen Temperaturen sind sie noch stärker ausgeprägt. Ebenso übrigens die Eigenschaft, dass Fis höher ist als Ges. Mitteltönige Stimmungen tendieren demgegenüber dazu, den Unterschied zwischen grossen und kleinen Intervallen zu mildern.</body></html>